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Raub: Überfälle auf Supermarkt und Spielhalle ++ Urteil: Geldstrafe nach tödlichem Unfall mit Motorradfahrer ++ Geständnis: Punkerin gesteht Tritte mit Springerstiefeln

Überfälle auf Supermarkt und Spielhalle

Ein Supermarkt in Neukölln und eine Spielhalle in Wedding sind am Montagabend überfallen worden. An der Sonnenallee bedrohten zwei maskierte Männer zwei Kassiererinnen eines Supermarktes mit einer Schusswaffe, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Sie erbeuteten Bargeld in unbekannter Höhe und flüchteten. Die 29 und 51 Jahre alten Frauen blieben unverletzt. Ebenfalls unverletzt blieben ein 27 Jahre alter Angestellter und ein Gast einer Spielhalle an der Provinzstraße. Sie waren mit einem Messer bedroht worden. Der Täter flüchtete auch hier unerkannt mit seiner Beute.

Geldstrafe nach tödlichem Unfall mit Motorradfahrer

Nach dem tödlichen Unfall mit einem Motorradfahrer muss ein Ingenieur 1500 Euro Geldstrafe zahlen. Ein Berliner Amtsgericht verurteilte den Autofahrer am Dienstag wegen fahrlässiger Tötung. Der 59-Jährige aus Brandenburg hatte den Motorradfahrer im Gegenverkehr übersehen, als er im Ortsteil Adlershof links abbog. Der 49-Jährige starb wenig später im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen. Den Autofahrer treffe „ein überwiegendes Mitverschulden“, urteilte das Gericht. Der Motorradfahrer war morgens im Dunkeln etwa 90 Kilometer pro Stunde gefahren.

Punkerin gesteht Tritte mit Springerstiefeln

Eine 32-Jährige hat die Misshandlung einer Frau durch Tritte mit Springerstiefeln gestanden. Die Angeklagte erklärte am Dienstag zu Prozessbeginn vor dem Landgericht, sie habe mit anderen Punkern am Alexanderplatz Alkohol getrunken und Drogen genommen. Die Frau habe ihr Vorwürfe gemacht, dass sie trinke, obwohl sie ein Kind habe. Sie sei in Wut geraten. Die Punkerin gestand auch, einer anderen Frau und deren Freund ein Frettchen gestohlen zu haben. Eigenen Angaben nach ist die Angeklagte seit Jahren drogensüchtig.