Pankow

Mauerpark getunnelt

Die Berliner Wasserbetriebe planen einen 670 Meter langen Kanal unter dem Mauerpark.

Er soll bei Starkregen als Sammelbecken für Regenwasser und Schmutzwasser dienen, wenn die Pump- und Klärwerke überlastet sind. In diesen Situationen werden Regen- und Schmutzwasser bisher in Flüsse geleitet, zum Beispiel in die Spree und in die Panke. Um diese Verschmutzung zu vermeiden, bauen die Berliner Wasserbetriebe bis zum Jahr 2020 Speicheranlagen mit insgesamt 302.000 Kubikmetern Fassungsvermögen. Das gespeicherte Wasser wird wieder Richtung Klärwerk geleitet, wenn der Regen vorbei ist. Der Kanal unter dem Mauerpark, zwischen Bernauer Straße und Gleimstraße, soll rund 7000 Kubikmeter Wasser aufnehmen. Baubeginn werde frühestens im November 2014 sein, sagte Astrid Hackenesch-Rump, Sprecherin der Wasserbetriebe. Das Bezirksamt Pankow wolle, dass nur in den Wintermonaten im Mauerpark gearbeitet werde. „Darauf stellen wir unsere Planungen jetzt ein.“