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Durchsuchung: Bilder von Fotografen werden vorerst nicht ausgewertet ++ Gesundheit: Grippewelle in Berlin bleibt auf hohem Niveau ++ Fahndung: Polizei sucht nach Opfer von Spuckattacke ++ Betrunkene Radfahrerin stürzt in Kreuzberg

Bilder von Fotografen werden vorerst nicht ausgewertet

Die bei mehreren Fotografen sichergestellten Bilder einer Frankfurter Demonstration im März 2012 werden nach Protesten von Betroffenen vorerst nicht ausgewertet. Dies sagte eine Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft am Freitag. Derzeit werde geprüft, ob die Aufnahmen tatsächlich für journalistische Zwecke gemacht worden seien. Sobald dies feststehe, würden die Bilder zurückgegeben. Ermittler hatten am Mittwoch Wohnungen von acht Fotografen in Berlin und vier weiteren Bundesländern durchsucht und Bilder sichergestellt.

Grippewelle in Berlin bleibt auf hohem Niveau

Fieber, Husten, Kopfschmerzen: Die Grippewelle greift in Berlin und Brandenburg weiter um sich. In der vergangenen Woche kletterte die Zahl der Influenza-Nachweise in der Region auf mehr als 300. Das ist der bisherige Spitzenwert für 2013. Auch für die laufende Woche gibt es in den Statistiken des Robert-Koch-Instituts (RKI) bereits fast 150 nachgewiesene Grippe-Erkrankungen. Besonders oft erwischt die Krankheit Kinder. „Das ist aber normal, Kinder sind von Grippe generell häufiger betroffen“, sagte eine RKI-Sprecherin am Freitag.

Polizei sucht nach Opfer von Spuckattacke

Der Mann, der sich bei einer Spuckattacke am Berliner Ostbahnhof möglicherweise mit einer gefährlichen Infektionskrankheit angesteckt hat, ist bisher noch nicht gefunden. Die Bundespolizei habe zwar einige Hinweise erhalten, aber eine heiße Spur sei bisher nicht darunter, sagte ein Sprecher am Freitag. Seit Mittwoch hatte die Bundespolizei Zeugen gesucht, die das Opfer identifizieren können. Bereits am 8. Januar hatte der mutmaßliche Täter einen Unbekannten auf dem Ostbahnhof ins Gesicht gespuckt.

Betrunkene Radfahrerin stürzt in Kreuzberg

Eine betrunkene Radfahrerin hat am Donnerstagabend in Kreuzberg die Gewalt über ihr Fahrrad verloren und ist gestürzt. Dabei prallte sie mit dem Kopf am Mehringdamm gegen eine Laterne, wie ein Sprecher der Berliner Polizei am Freitag mitteilte. Die 52-Jährige kam mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus. Bei der Radfahrerin wurde dort ein Alkoholgehalt im Blut von 1,63 Promille festgestellt. Der Führerschein der Frau wurde vorläufig einbehalten, weil Fahrradfahren mit mehr als 1,60 Promille unzulässig ist.