Unfall

Betrunkener Autofahrer fährt beinahe in die Spree

Zwei betrunkene Autofahrer haben am Wochenende schwere Verkehrsunfälle in Berlin verursacht.

- Einer von ihnen war zudem ohne gültigen Führerschein unterwegs, die Polizei hat Verfahren gegen beide eingeleitet. Ein 54 Jahre alter BMW-Fahrer stand mit seinem Wagen am Sonnabend gegen 13 Uhr an der Uhlandstraße am rechten Fahrbahnrand, als ein 24-Jähriger mit seinem Mercedes ungebremst von hinten auffuhr. Durch die Wucht wurde der BMW auf die Gegenfahrbahn geschoben und kam erst nach 40 Metern zum Stehen. Der BMW-Fahrer musste stationär im Krankenhaus behandelt werden. Der 24-Jährige hatte Ausfallerscheinungen und wurde zur Blutentnahme gebracht, darüber hinaus konnte er keinen Führerschein vorweisen.

Gegen 4.30 Uhr verlor am Sonntag ein 30-Jähriger beim Abbiegen von der Neustädtischen Kirchstraße in das Reichstagufer in Mitte die Kontrolle über seinen Golf, raste über den Gehweg und blieb zwischen dem Mast einer Laterne und der Abgrenzung zur Spree stecken. Beamte der Bundespolizei waren zufällig am Ort. Der 30-Jährige und sein 22 Jahre alte Beifahrer konnten sich selbst aus dem Wagen befreien und gaben an, unverletzt zu sein. Ein Atemkontrolltest bei dem 30-Jährigen ergab einen Wert von zwei Promille. Der Beifahrer konnte keine Angaben zum Unfallhergang machen, weil er selbst stark alkoholisiert war. An dem Golf, dem Laternenmast und der Uferbegrenzung entstand erheblicher Sachschaden.