Gewalt

Tierquäler töten mehrere Schwäne im Landwehrkanal

In Berlin sind offenbar wieder einmal sadistisch veranlagte Tierquäler unterwegs. In Kreuzberg wurden im Landwehrkanal in den vergangenen Tagen von Passanten zwei tote und vier schwer verletzte Schwäne entdeckt.

- Der Versuche, die verletzten Tiere einzufangen und tierärztlich versorgen zu lassen, blieben bislang erfolglos.

Bereits am Dienstag hatten Passanten im Kanal zwischen der Kottbusser Brücke und dem Urbanhafen zwei verletzte Tiere entdeckt. Am gleichen Tag trieb an der Potsdamer Brücke ein toter Schwan ohne Kopf im Wasser. Er wurde von der Wasserschutzpolizei geborgen. Am Donnerstag wurde ein weiterer toter Schwan zwischen der Marchbrücke und der Charlottenburger Brücke aus dem Wasser geholt. Und am Urbanhafen entdeckten Beamte der Wasserschutzpolizei zwei weitere verletzte Schwäne.

Die toten Tiere wurden inzwischen ins Landeslabor gebracht und sollen dort untersucht werden, um die Art und Herkunft der Verletzungen festzustellen. Experten der Wasserschutzpolizei, die auch die Ermittlungen übernommen hat, gehen allerdings davon aus, dass die Schwäne von Tierquälern gezielt angegriffen wurden. Nach Angaben eines Sprechers könnten die Tiere mit einem Messer malträtiert worden sein, denkbar sei aber auch, dass Hunde auf sie gehetzt wurden.