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Friedrichshain-Kreuzberg: Prinzessinnengärten, Yaam und Bezirk feiern die Rettung ++ Treptow-Köpenick: Unterstützung für nachhaltige Projekte ++ Reinickendorf: Humboldt-Bibliothek mit neuer Technologie bestückt ++ Tempelhof-Schöneberg: Bis Februar liegt Übersicht zu Kleingartenflächen vor ++ Steglitz-Zehlendorf: Gesundheitszentrum kann gebaut werden ++ Pankow: Plätze für Altkleidercontainer werden ausgeschrieben ++ Marzahn-Hellersdorf: Bezirk will bis 2016 alle Schulden abbauen ++ Neukölln: Neues Wohnungsamt ab 2. Januar dienstbereit ++ Lichtenberg: Weniger Lärm für Dorfstraßen gefordert ++ Mitte: Handwerkerparkausweise vom Bezirksamt genehmigt ++ Charlottenburg-Wilmersdorf: Amt fördert Projekte von Vereinen und Gruppen

Prinzessinnengärten, Yaam und Bezirk feiern die Rettung

- Weil der Liegenschaftsfonds zwei Grundstücke an den Bezirk zurückgibt, haben die Prinzessinnengärten am Moritzplatz und der Yaam-Club in Friedrichshain eine langfristige Perspektive. Ihre Rettung sei ein Wintermärchen, sagte Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Grüne). Yaam, Prinzessinnengärten und Bezirksamt wollen den Erfolg am 20. Dezember, 16 Uhr, auf dem Gelände am Moritzplatz feiern.

Unterstützung für nachhaltige Projekte

- Im nächsten Jahr stellt das Bezirksamt wieder Geld für Projekte zur Verfügung, die einer nachhaltigen Entwicklung dienen. Sie werden jeweils mit bis zu 1500 Euro gefördert. Initiativen und Organisationen aus Treptow-Köpenick können bis zum 28. Februar 2013 Anträge für ihre Vorhaben einreichen (Tel. 902 97 23 02). In den vergangenen Jahren wurden Projekte wie die Interkulturellen Gärten unterstützt.

Humboldt-Bibliothek mit neuer Technologie bestückt

- Die Humboldt-Bibliothek an der Karolinenstraße 19 ist mit neuer Technik zur selbstständigen Ausleihe und Rückgabe der Medien ausgestattet worden. Kulturstadträtin Katrin Schultze-Berndt (CDU) sagte: "Damit können die Rückgabe auch über die reguläre Öffnungszeit hinaus vorgenommen und fünf Medien auf einmal gebucht werden." Derzeit würden auch die Bibliotheken im Märkischen Viertel und Reinickendorf-West sowie in Frohnau und Reinickendorf-Ost mit den neuen Terminals bestückt.

Bis Februar liegt Übersicht zu Kleingartenflächen vor

- Das Bezirksamt soll eine Übersicht der Kleingartenflächen im Bezirk zusammenstellen und dabei auch die Anzahl der Parzellen, den Eigentümer des Koloniegrundstücks, den planungsrechtlichen Status und mögliche Risiken oder absehbare Planungen auflisten. Auch Erweiterungsflächen sollen darin enthalten sein. Diesen Antrag der Linken beschlossen die Bezirksverordneten einvernehmlich. Der Bericht soll im Februar 2013 vorgelegt werden.

Gesundheitszentrum kann gebaut werden

- Der Bezirk hat jetzt die Baugenehmigung für den neuen Gesundheits- und Wohnstandort auf dem Gelände des ehemaligen Oskar-Helene-Heims an der Clayallee erteilt. Im Frühjahr 2013 sollen die Arbeiten beginnen. Auf dem 110.000 Quadratmeter großen Areal entstehen 40 Einzelhäuser mit insgesamt rund 130 Wohnungen. Durch einen Grünzug getrennt, schließt sich ein Gesundheitszentrum mit fünf Gebäuden an.

Plätze für Altkleidercontainer werden ausgeschrieben

- Künftig soll es nur noch 20 Standorte für Altkleidercontainer an den öffentlichen Straßen im Bezirk geben. Die Straßenverkehrsbehörde Pankow sehe sich derzeit die infrage kommenden Orte an und katalogisiere sie, teilte das Bezirksamt mit. Ein Exposé für die Ausschreibung werde vorbereitet. Damit setzt das Amt einen Beschluss der Bezirksverordneten-Versammlung Pankow vom Herbst 2012 um. Vorgesehen ist auch, dass gemeinnützige Bewerber bevorzugt werden sollen.

Bezirk will bis 2016 alle Schulden abbauen

- Der Bezirk will im Jahr 2016 schuldenfrei sein. Dieses Ziel sieht das Konsolidierungskonzept für 2013 bis 2016 vor. Es soll am morgigen Donnerstag von den Bezirksverordneten verabschiedet werden. Der aktuelle Schuldenberg liegt noch bei etwa 14 Millionen Euro. 2007 waren es 35 Millionen Euro. Bürgermeister Stefan Komoß (SPD): "Bis 2016 sollen jährlich 3,4 Millionen Euro abgebaut werden." Dazu würden 20 Prozent der Investitionsmittel und ein Großteil der Grundstückserlöse genutzt. "Es gibt keine Schließungen von Einrichtungen", versichert Komoß.

Neues Wohnungsamt ab 2. Januar dienstbereit

- Das Wohnungsamt ist an die Blaschkoallee 32 umgezogen. Ab 2. Januar bietet es mittwochs Sprechstunden von 8 bis 13 Uhr sowie Termine nach Vereinbarung an. Für Fragen und Auskünfte zum Wohngeld steht weiterhin das während der Dienstzeit geschaltete Servicetelefon unter Tel. 902 39 36 28 zur Verfügung. Die Postanschrift Karl-Marx-Straße 83, 12040 Berlin, bleibt nach wie vor erhalten.

Weniger Lärm für Dorfstraßen gefordert

- Die Bezirksverordneten-Versammlung fordert, die Fahrbahn der Lindenberger Straße zu sanieren und weitere Schritte zur Verkehrsberuhigung einzuleiten, so Geschwindigkeitsreduzierungen auf Tempo 30. In dem CDU-Antrag heißt es, viele Kraftfahrer nutzten Wartenberg als "Schleichweg", um schneller zum Berliner Ring zu gelangen. Fraktionschef Gregor Hoffmann sagt: "Das hohe Verkehrsaufkommen führt zu erheblicher Lärmbelästigung der Bewohner."

Handwerkerparkausweise vom Bezirksamt genehmigt

- Im Bezirksamt sind bislang 47 Anträge für einen Handwerker-Parkausweis eingegangen. 41 hätten genehmigt werden können, sagte Baustadtrat Carsten Spallek (CDU). Unter den abgelehnten seien unter anderen zwei Anträge für Smarts, die für den Transport von sperrigen Gegenständen genutzt werden sollen. Die Bearbeitung der Anträge dauere im Durchschnitt eine Woche und liege oft noch darunter, sagte Spallek.

Amt fördert Projekte von Vereinen und Gruppen

- Vereine, freie Gruppen oder Einzelpersonen können noch bis zum 31. Januar Geld für Projekte beantragen. Die Anträge werden vom Kulturbeirat beschlossen. Allgemeine Informationen zur Antragstellung unter www.kultur.charlottenburg-wilmersdorf.de, Auskünfte und Beratung unter Tel. 902 92 41 02.