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BerlinRadar

Neukölln: Gelände für Flüchtlingsheim an Späthstraße gefunden ++ Pankow: Verfahren zum Atelierhaus ist noch nicht geklärt ++ Marzahn-Hellersdorf: Erstes Kinderforscherzentrum der Bundesrepublik eröffnet ++ Steglitz-Zehlendorf: Ehrung für die Förderung alter Musik und junger Kunst ++ Treptow-Köpenick: Berufungsverhandlung über Müggelturm-Grundstück ++ Tempelhof-Schöneberg: Gedenkstele für Albert Einstein ++ Charlottenburg-Wilmersdorf: Wildfleisch aus den Berliner Forsten

Gelände für Flüchtlingsheim an Späthstraße gefunden

- Dem Bezirksamt ist es gelungen, einen geeigneten Standort für ein neues Flüchtlings- und Asylbewerber-Heim zu finden. Es handelt sich um ein brachliegendes Gelände an der Späthstraße. Laut Sozialstadtrat Bernd Szezepanski (Grüne) habe dazu die Bereitschaft des Eigentümers und Möbelunternehmers Kurt Krieger beigetragen, sein Grundstück zeitweise dem Senat kostenlos zu überlassen. Mit der Senatsverwaltung für Soziales sei eine Vereinbarung über die Nutzung getroffen worden. Das zuständige Landesamt für Gesundheit und Soziales wird die Entwicklung des Geländes übernehmen."

Verfahren zum Atelierhaus ist noch nicht geklärt

- Die Zukunft des Atelierhauses an der Prenzlauer Promenade 149-152 ist ungewiss. Der Liegenschaftsfonds hat das Grundstück Berliner Wohnungsgesellschaften angeboten. Doch das weitere Verfahren sei noch nicht abschließend geklärt, sagte Staatssekretärin Margaretha Sudhof von der Senatsfinanzverwaltung auf Anfrage der Linken-Abgeordneten Katrin Lompscher. Es gebe auch noch keinen Beschluss zur Vergabe der Immobilie und zu den Kriterien dafür. Abriss und Neubau seien grundsätzlich möglich. Etwa 70 Künstler nutzen die Räume des alten DDR-Plattenbaus.

Erstes Kinderforscherzentrum der Bundesrepublik eröffnet

- Das bundesweit erste Kinderforscherzentrum - die Lernwerkstatt "Helleum" - wurde am Freitag von Bürgermeister Stefan Komoß (SPD) eröffnet. Es entstand in einem Holz-Neubau an der Kastanienallee 59. Auf rund 200 Quadratmetern können Kinder aus Grundschulen und Kitas Entdeckungen und Erfahrungen bei der Erkundung von naturwissenschaftlichen und technischen Phänomenen machen. Betreut werden die Mädchen und Jungen von erfahrenen und angehenden Pädagogen der benachbarten Alice-Salomon-Hochschule. Am 14. Januar nimmt das "Helleum" den Ganztagsbetrieb auf.

Ehrung für die Förderung alter Musik und junger Kunst

- Seit 20 Jahren organisiert die Künstlerin Anka Sommer die Steglitzer Tage für Alte Musik. Dabei steht besonders die Nachwuchsförderung in den Bereichen Gesang, Flöte und Barockvioline im Vordergrund. Für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement für die musikalische Ausbildung von Kindern und Jugendlichen wird Anka Sommer am Dienstag, 18. Dezember, 16 Uhr, im Gutshaus Steglitz, Schloßstraße 48, mit der Bundesverdienstmedaille ausgezeichnet. Die Ehrung wird Bezirksbürgermeister Norbert Kopp (CDU) vornehmen.

Berufungsverhandlung über Müggelturm-Grundstück

- Die mündliche Verhandlung im Rechtsstreit um das Müggelturm-Grundstück wird voraussichtlich im ersten Quartal 2013 stattfinden. Das teilte eine Sprecherin des Oberlandesgerichts Düsseldorf mit. Der Krefelder Eigentümer der Immobilie, Marc Förste, hatte Berufung gegen die Entscheidung des Landgerichts Krefeld eingelegt, die ihn zur Rückgabe des Grundstücks an den Berliner Liegenschaftsfonds verpflichtet. Die Frist für Förste, um diese Berufung zu begründen, wurde bis 21. Dezember verlängert.

Gedenkstele für Albert Einstein

- Die Deutsche Klassenlotterie Berlin hat einen Zuschuss von 4600 Euro zur Mitfinanzierung einer Gedenkstele zu Ehren von Albert Einstein (1879-1955) vor dessen einstigem Wohnhaus an der Haberlandstraße 8 bewilligt. Das Haus wurde im Krieg zerstört. Der Zuschuss ging an den Initiator Gregorio Ortega Coto. Er lebt in dem Nachkriegsbau, wo sich einst Einsteins Wohnung befand. Der jüdische Wissenschaftler hatte dort 15 Jahre lang mit seiner zweiten Frau Elsa gewohnt. Ortega Coto hatte bereits von Nachbarn und geschichtsinteressierten Berlinern mehr als 2000 Euro für die Stele gesammelt.

Wildfleisch aus den Berliner Forsten

- Im Forstamt Grunewald, Koenigsallee 80, ist am Sonntag, 16. Dezember, 11-16 Uhr, ein kleiner Weihnachtsmarkt mit deftigen Imbiss-Leckereien und Wildfleischverkauf. Die Preise für das Wildbret liegen zwischen 18 und 28 Euro je nach Wildart und Portionsqualität. Darüber hinaus verkauft das Forstamt auch Kiefern-Schmuckgrün, Schwedenfackeln, Misteln und kleinere Kiefern-Weihnachtsbäume.

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