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Koalition: Sonderausschuss "Wasserverträge" gescheitert ++ Sprachkenntnisse: Scheeres verteidigt Reformen an Grundschulen ++ Staus: Geplatzter Hydrant legt wichtige Verkehrsader lahm

Sonderausschuss "Wasserverträge" gescheitert

Der Sonderausschuss "Wasserverträge" im Abgeordnetenhaus hat nach Einschätzung der Opposition seine Zielsetzung nicht erreicht. Die rot-schwarze Koalition habe eine umfassende juristische Prüfung nicht zugelassen, erklärten Grüne, Linke und Piraten am Freitag zur letzten Sitzung des Ausschusses. Die Arbeit sei gescheitert. Der Ausschuss war im Januar 2012 eingesetzt worden und sollte die Verträge zur Teilprivatisierung der Wasserbetriebe überprüfen. Der Verkauf gilt als eine Ursache für die hohen Trinkwasserpreise in der Stadt.

Scheeres verteidigt Reformen an Grundschulen

Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) hat die Reformen an den Grundschulen verteidigt. Die jüngsten Schuleingangs-Untersuchungen hätten gezeigt, dass sich zum Beispiel die Sprachkenntnisse bei Erstklässlern verbessert hätten, sagte Scheeres am Freitag im RBB-Inforadio. "Gerade Kinder mit Migrationshintergrund kommen mit besseren Sprachkenntnissen in die Schule, da hat eine Entwicklung stattgefunden." Auch das sogenannte jahrgangsübergreifende Lernen bezeichnete Scheeres als "guten Ansatz".

Geplatzter Hydrant legt wichtige Verkehrsader lahm

Ein geplatzter Hydrant hat am Freitagmorgen in Prenzlauer Berg eine wichtige Verkehrsverbindung in die Innenstadt lahmgelegt. Die Danziger Straße musste an der Kreuzung Paul-Heyse-Straße gesperrt werden. Nach Angaben der Berliner Wasserwerke war der Schaden nach gut zweieinhalb Stunden beseitigt. Durch die Sperrung der B96a kam es zu Staus im Berufsverkehr. Bei planmäßigen Auswechselungsarbeiten an einer Trinkwasserleitung war ein neuer Hydrant geplatzt. Das Wasser habe die Baugrube geflutet und die Straße vereist.