Neubau

Ein Zentrum für zukünftige Olympiasieger

Auf dem Gelände des Sportforums Hohenschönhausen wird das Schul- und Leistungssportzentrum Berlin umgebaut und erweitert.

Am Mittwoch ist an der Fritz-Lesch-Straße der Grundstein für das Vorhaben gelegt worden. Damit sollen zwei Eliteeinrichtungen an einem Standort zusammengeführt werden: die Werner-Seelenbinder-Sportschule und das Coubertin-Gymnasium. 1140 Schüler sollen im künftigen Sportzentrum unterrichtet werden. 56 Unterrichtsräume mit insgesamt 9000 Quadratmetern Fläche sind vorgesehen. Die Neubauten mit zwei Geschossen entstehen im Westen und im Norden der bereits vorhandenen Schulanlage. Ein lichtdurchflutetes Foyer ist geplant, von dem aus die Jugendlichen in die Mensa gelangen können. "Die um- und neugebauten Schulräume, das neue Internatsgebäude und natürlich die neue Sporthalle werden Trainings- und Lernraum künftiger Olympiasieger sein", sagte Senatsbaudirektorin Regula Lüscher. Zum neuen Schul- und Leistungssportzentrum hat es einen Architektenwettbewerb gegeben. Sieger war das Büro "mvm architekt + starke architektur" aus Köln. Das Bauvorhaben soll bis Herbst 2014 fertiggestellt werden. Die Kosten liegen insgesamt bei 28 Millionen Euro.

Das Zentrum ist auf die Bedürfnisse von Schülern ausgerichtet, die im Leistungssport trainieren. Es ermöglicht alle Bildungsabschlüsse der Berliner Schule. Zu den geförderten Sportarten zählen Eiskunstlauf, Eishockey und Eisschnelllauf, außerdem Bogenschießen, Boxen, Schwimmen, Judo und Leichtathletik.