Korrektur

Die Berliner Morgenpost berichtete in ihrer Ausgabe vom 8. September 2012 unter der Überschrift "Nigger auf der Schultafel" über den Lehrer Karl-Heinz S.: "Anfang des Jahrtausends wurde gegen ihn schon einmal ein Verfahren eingeleitet, unter anderem wegen Leugnung des Holocausts." Einen Tag später, am 9. September berichtete die Berliner Morgenpost unter der Überschrift "Schulverwaltung muss durchgreifen": "Gegen den 63 Jahre alten Lehrer Karl-Heinz S. war im Jahr 2000 schon einmal ein Verfahren eingeleitet worden, unter anderem wegen Leugnung des Holocausts."

Hierzu stellen wir fest: Karl-Heinz S. hat den Holocaust nicht geleugnet. In dem Verfahren ging es um Vorwürfe, Karl-Heinz S. habe NS-Verbrechen verharmlost. Das Oberverwaltungsgericht kam nach einem jahrelangen Prozess zu der Auffassung, dass der Lehrer nicht aus dem Schuldienst entlassen werden kann. Die Vorwürfe in den Verfahren reichten dafür nicht aus.