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Abriss und Wiederaufbau: Investorengruppe hat Plan für Steglitzer Kreisel ++ Straßenverkehr: Tourismus-Förderer fordern Verbot von Bierbikes ++ Wirtschaftsverwaltung: Staatssekretär Knobelsdorff muss gehen ++ Kopftuch-Urteil: Junge Frau enthält Entschädigung

Investorengruppe hat Plan für Steglitzer Kreisel

Investoren aus dem arabischen Raum haben dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf ein Angebot für den seit Ende 2007 leer stehenden Steglitzer Kreisel unterbreitet. Das bestätigte der Baustadtrat des Bezirks, Norbert Schmidt (CDU). Er sagte, der Plan sei es, das asbestverseuchte Hochhaus abzutragen und in ähnlicher Dimension wieder aufzubauen. Wohnungen, Büros, Restaurants und Geschäfte seien vorgesehen. Am 6. November werden Vertreter der Investoren das Vorhaben im Stadtplanungsausschuss vorstellen.

Tourismus-Förderer fordern Verbot von Bierbikes

Die Tourismusfördergesellschaft VisitBerlin hat ein vollständiges Verbot sogenannter Bierbikes in der Stadt gefordert. Die Gefährte, die mit langsamem Tempo vor allem in der Innenstadt unterwegs sind, seien eine Belästigung für die Berliner und ihre Gäste, sagte VisitBerlin-Geschäftsführer Burkhard Kieker. Nach Beschwerden von BVG und Taxiverbänden hatte Verkehrssenator Michael Müller (SPD) vor kurzem angekündigt, ein Verbot von Bierbike-Fahrten auf öffentlichen Straßen zu prüfen.

Staatssekretär Knobelsdorff muss gehen

Die neue Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer (CDU) plant nicht länger mit den Diensten des Staatssekretärs Christoph von Knobelsdorff. Der 44-Jährige werde Ende Oktober das Haus verlassen, bestätigte ein Sprecher. Gründe wurden nicht mitgeteilt. Knobelsdorff hatte sein Amt vor zehn Monaten angetreten. Der frühere Geschäftsführer für Aus- und Weiterbildung der Berliner IHK galt als Vertrauter der zurückgetretenen Senatorin Sybille von Obernitz. Der zweite Staatssekretär, Ex-CDU-Fraktionschef Nicolas Zimmer, bleibt im Amt.

Junge Frau enthält Entschädigung

In Berlin ist eine junge Frau gerichtlich gegen ihre Azubi-Ablehnung wegen des Tragens eines Kopftuches vorgegangen. Vor dem Arbeitsgericht erstritt sie einen Schadenersatz von knapp 1500 Euro, die Stelle in einer Zahnarztpraxis bekam sie aber trotzdem nicht, wie das Arbeitsgericht bekannt gab. Das Gericht wertete das Tragen des Kopftuchs als Ausdruck der Religionsfreiheit. Die Klägerin hatte sich in der Praxis für eine Ausbildung beworben. Sie war nicht berücksichtigt worden, weil sie es ablehnte, das Kopftuch vorübergehend abzunehmen.

( kö,fü,jof,dpa )