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Eine Form des Autismus

Störung Das Asperger Syndrom gilt als eine Variante des Autismus. Dabei handelt es sich um eine tief greifende Entwicklungsstörung, die meist ab dem vierten Lebensjahr diagnostiziert wird. Anders als beim Autismus treten beim Asperger Syndrom kaum Entwicklungs- oder Sprachstörungen auf. Die Betroffenen meiden Sozialkontakte mit Gleichaltrigen und verfügen über ein enges Spektrum an Interessen und Aktivitäten.

Entdecker Erstmals beschrieben wurde das Syndrom von der russischen Kinderpsychiaterin Grunja Sucharewa, die dafür 1926 den Ausdruck "schizoide Psychopathie" verwendete. Den Namen erhielt es nach dem österreichischen Kinderarzt Hans Asperger, der sich 1944 mit dem Syndrom in seiner Habilitationsschrift beschäftigt hatte. Bis 1981 wurde das Krankheitsbild als "Psychophatie" bezeichnet, erst danach benannten Psychiater es als Asperger Syndrom.