Polizei

22-Jähriger nach Bauchschuss in Lebensgefahr

Mordkommission hofft auf Hinweise von Taxifahrer

Der Täter konnte unerkannt entkommen. Nach der Tat am Sonnabendmorgen an der Kreuzung Goltzstraße Ecke Hohenstaufenstraße hat die 7. Mordkommission die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen um Hinweise. Insbesondere ein Taxifahrer, der kurz vor dem Zwischenfall von dem Täter angehalten worden war, wird aufgefordert, sich als Zeuge zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus liegt den Ermittlern bereits eine recht konkrete Beschreibung des Schützen vor.

Nach ersten Erkenntnissen traf der 22-Jährige in Begleitung von sieben anderen jungen Leuten gegen 5.15 Uhr auf den Täter. Der spätere Schütze soll die Gruppe nach der ganz in der Nähe verlaufenden Grunewaldstraße gefragt haben, so eine Polizeisprecherin. Offenbar habe die ortsunkundige Gruppe dem Mann nicht weiterhelfen können. Ob dies zur Eskalation eines Wortsgefechts führte, ist indes noch unklar. Der Unbekannte zog eine Schusswaffe und feuerte sie zunächst einmal in die Luft ab. Als die Gruppe dann vor dem Angreifer flüchten wollte, fiel ein weiterer Schuss, der den 22-Jährigen in den Bauch traf. Während das Opfer auf dem Gehweg zusammensackte, ergriff der Schütze die Flucht. Der 22-Jährige musste mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Klinikum Benjamin Franklin der Charité in Steglitz eingeliefert werden.

Zeugen zufolge ist der Schütze zwischen 30 und 35 Jahre alt, 1,70 Meter groß und von normaler Statur. Er hat kurz geschorene, blonde Haare mit leichten Geheimratsecken und wirkte unrasiert. Zudem soll er offenbar stark alkoholisiert gewesen sein. Er sprach Hochdeutsch ohne Akzent, trug eine helle Stoffjacke mit Reißverschluss und Kapuze, eine helle Hose und ein weißes T-Shirt. Hinweise unter Tel. 4664-911701.