Meldungen

BerlinRadar

Charlottenburg-Wilmersdorf: Vattenfall verlegt neue Fernwärmeleitungen ++ Treptow-Köpenick: Teile des Adlergestells werden umgebaut ++ Steglitz-Zehlendorf: Treitschkestraße: Anwohner werden befragt ++ Reinickendorf: Ausgabestelle von "Laib und Seele" kehrt zurück ++ Tempelhof-Schöneberg: Ehemaliger Parkplatz wird entsiegelt und begrünt ++ Marzahn-Hellersdorf: Bezirk will sechs Stellen für den Kinderschutz besetzen ++ Lichtenberg: Bezirk bietet muslimisches Begräbnisfeld an ++ Spandau: Drei Kilometer lange Gräben durch Spandauer Forst gelegt ++ Pankow: Nicht mehr standsicher: Bäume werden gefällt

Vattenfall verlegt neue Fernwärmeleitungen

- Vattenfall erweitert sein Fernwärmenetz in Wilmersdorf. Ab heutigen Montag werden neue Leitungen verlegt. Die Bauarbeiten erfolgen entlang der südlichen Fahrbahnseite des Hohenzollerndammes vom Emser Platz bis zur Uhlandstraße. Pressesprecher Steffen Herrmann sagt: "Verkehrseinschränkungen werden so gering wie möglich gehalten." So würden in Fahrtrichtung Uhlandstraße zwei Fahrspuren verbleiben und die Leitungen im Bereich des Fahrradweges und der Parkhäfen verlegt. Bisher werden rund eine Million Berliner Wohnungen mit umweltfreundlicher Fernwärme beheizt.

Teile des Adlergestells werden umgebaut

- Das Adlergestell soll zwischen Dörpfeldstraße und Glienicker Weg grundlegend instand gesetzt und dabei umgebaut werden. Es werde danach nur noch zwei statt bisher drei Spuren pro Richtung haben und an den Kreuzungen zusätzliche Abbiegespuren, sagte Staatssekretär Christian Gaebler. Die Bauarbeiten sollen im ersten Quartal 2013 beginnen und 2015 beendet sein. Das Adlergestell gehöre zu den Straßen, die durch den Bau der A 113 und die Verlängerung der A 100 entlastet würden, so der Staatssekretär. Der Umbau erfolge zugunsten der Fußgänger und Radfahrer und des öffentlichen Nahverkehrs.

Treitschkestraße: Anwohner werden befragt

- Seit Jahren diskutieren die Bezirksverordneten über die Umbenennung der Treitschkestraße. Auf Heinrich von Treitschke (1834-1896) geht der Satz zurück: "Die Juden sind unser Unglück". Jetzt sollen die Anwohner befragt werden, ob sie der Umbenennung zustimmen oder den Namen behalten wollen. Das Ergebnis soll in die Entscheidung eingehen. Mittlerweile ist die Straße zur Hälfte in eine Fußgängerpromenade umgewandelt und Teil des Einkaufszentrums "Boulevard Berlin" an der Schloßstraße.

Ausgabestelle von "Laib und Seele" kehrt zurück

- Die "Laib- und Seele"-Lebensmittel-Ausgabestelle für Bedürftige kehrt in die evangelische Kirchengemeinde Alt-Wittenau zurück. Die ersten Lebensmittel werden am 12. Oktober ab 13 Uhr im umgebauten Gebäude, Alt-Wittenau 29a, verteilt. Zwischenzeitlich war die früher im Hermann-Ehlers-Haus beheimatete Ausgabestelle in der methodistischen Gemeinde der Lindenkirche an der Tessenowstraße untergebracht.

Ehemaliger Parkplatz wird entsiegelt und begrünt

- Der ehemalige Parkplatz in der Grünanlage Bäumerplan Ecke Wüsthoffstraße soll entsiegelt werden. Das Bezirksamt will diesen Antrag der Fraktion der Grünen noch in diesem Haushaltsjahr umsetzen. "Nach einem Bodenaustausch wird eine Rasenaussaat erfolgen und ein vorhandener Weg wird der Grünfläche angepasst", sagte Stadtrat Daniel Krüger (CDU). Der bisherige Parkplatz sei dicht bewachsen und von der bisherigen Grünfläche abgeschirmt. Wenn der Platz entsiegelt wird, ist auch geplant, Gehölze zu roden, die Bäume aber zu erhalten und so die Fläche in die Anlage zu integrieren.

Bezirk will sechs Stellen für den Kinderschutz besetzen

- Das Bezirksamt hat die Wiederbesetzung von sechs frei gewordenen Stellen im Regionalen Sozialen Dienst beschlossen. Obwohl das Land Berlin bis zum Jahr 2016 einen Abbau von 175 Stellen verlangt. Bürgermeister Stefan Komoß (SPD) sagte: "Die neuen Kolleginnen und Kollegen werden dringend zur Sicherstellung des Kinderschutzes benötigt." Die Genehmigung durch die Senatsfinanzverwaltung stehe allerdings noch aus. Komoß glaubt, dass sie erfolgt, da der Kinderschutz eine Pflichtaufgabe sei. Das Bezirksamt habe mit dem Beschluss seine fachliche Verantwortung wahrgenommen.

Bezirk bietet muslimisches Begräbnisfeld an

- Die Bezirksverordneten-Versammlung schlägt den Zentralfriedhof Friedrichsfelde für muslimische Bestattungen vor. Da die Kapazität von Berlins wichtigstem muslimischen Begräbnisfeld auf dem Friedhof Columbiadamm Ende Oktober erschöpft ist, wird nach Auswegen gesucht. Das Bezirksamt soll laut Antrag der Linken Möglichkeiten prüfen. Grabfelder für Verstorbene muslimischen Glaubens entsprächen auch der Gründungsidee des Friedhofs Friedrichsfelde vor 130 Jahren.

Drei Kilometer lange Gräben durch Spandauer Forst gelegt

- Im Spandauer Forst soll Havelwasser versickern. Die Berliner Wasserbetriebe haben dafür Gräben auf einer Länge von drei Kilometern durch den Wald gelegt und sie inzwischen geflutet. Damit solle der Nachschub für die Trinkwasserbrunnen des Wasserwerks Spandau gesichert werden, sagte Sprecher Stephan Natz. Außerdem würden die Feuchtbiotope erhalten.

Nicht mehr standsicher: Bäume werden gefällt

- Auf dem Schulhof der Grundschule am Teutoburger Platz sollen vier Pappeln, eine Robinie und ein Eschenahorn gefällt werden. Die Bäume seien nicht mehr standsicher und dadurch eine Gefahr für die Schüler, teilte das Bezirksamt mit. Bis Ende November würden sechs neue Bäume gepflanzt.

Wenn Sie Interessantes aus Ihrem Bezirk zu berichten haben, bitte eine E-Mail an: bezirke@morgenpost.de