BBU

60.000 Berliner sollen künftig höhere Mieten zahlen

Die sechs landeseigenen Wohnungsunternehmen haben in diesen Tagen damit begonnen, den Bewohnern ihrer Häuser Mieterhöhungsbescheide zuzustellen.

- Das teilte der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) am Freitag mit. Noch bis Ende Oktober sollen nach Angaben des Verbandes für rund 60.000 der insgesamt 277.000 kommunalen Wohnungen entsprechende Bescheide ergehen.

Die Mieterhöhungen erfolgen auf Grundlage des Anfang dieses Monats zwischen dem Senat und den Wohnungsbaugesellschaften geschlossenen "Bündnis für bezahlbare Mieten". Die Mieterhöhungen liegen demnach nach derzeitigen Planungen bei einer durchschnittlichen Spanne zwischen 15 und 25 Euro je Wohnung und Monat, können aber je nach Lage, Größe und Ausstattung der Wohnung auch noch andere Werte aufweisen. Ende 2011 lag der durchschnittliche Mietpreis bei den Wohnungsbaugesellschaften (inklusive Sozialwohnungsbestand) bei 5,19 Euro kalt bzw. 7,82 Euro warm. Im Vergleich dazu lag die durchschnittliche Warmmiete im Jahr 2006 bei 7,05 Euro.