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BerlinRadar

Tempelhof-Schöneberg: Bezirksverordnete ohne Vermerke bei der Stasi ++ Reinickendorf: 250.000 Euro für Beseitigung von Sturmschäden ++ Neukölln: Neuer Ort der Begegnung öffnet ++ Lichtenberg: Erstmals offizielle Feier zur Einbürgerung ++ Marzahn-Hellersdorf: Senator sprengt Schornstein für neues Industriegebiet ++ Mitte: Image-Broschüre des Bezirks liegt aus

Bezirksverordnete ohne Vermerke bei der Stasi

- Bezirksverordneten-Vorsteherin Petra Dittmeyer hat mitgeteilt, dass sich in den Stasi-Unterlagen der früheren DDR keine Hinweise auf eine hauptamtliche oder inoffizielle Tätigkeit der Bezirksverordneten gefunden haben. Die Mitglieder der Bezirksverordneten-Versammlung hatten ihre Einwilligung zu einer freiwilligen Überprüfung gegeben.

250.000 Euro für Beseitigung von Sturmschäden

- Der Bezirk musste seit Ende Juni fast eine Viertel Million Euro für die Beseitigung von Sturmschäden im Baumbestand und weitere Pflegemaßnahmen aufbringen. Betroffen waren fast 1800 Bäume. Mehr als 450 mussten gefällt werden, davon 141 an Straßen. Rund 2000 Bäume wurden einer Sonderkontrolle unterzogen. Der Bezirk nutzte auch finanzielle Rücklagen. Umweltstadtrat Martin Lambert (CDU) ruft zu Spenden für neue Straßenbäume auf.

Neuer Ort der Begegnung öffnet

- Eine neue Kiezstube ist in der Ringslebenstraße 78 entstanden. Initiatoren sind das Wohnungsunternehmen Gewobag, der Mieterbeirat und das Bezirksamt. Eröffnung ist am heutigen Montag um 14.30 Uhr. Bis 18 Uhr können sich die Buckower bei Kaffee und Kuchen über das Angebot informieren. Dazu zählen regelmäßige Sprechstunden des Gewobag-Mieterbeirates, Hausaufgabenhilfe, Beratung des Jugendamtes für Familien und Jugendliche sowie Spiel- und Betreuungsangebote für Kinder.

Erstmals offizielle Feier zur Einbürgerung

- Bürgermeister Andreas Geisel (SPD) richtet die erste Einbürgerungsveranstaltung des Bezirks aus. Am 18. September werden um 17 Uhr im Ratssaal an der Möllendorffstraße feierlich die Urkunden überreicht. Alle Lichtenberger, die 2012 eingebürgert wurden, sind eingeladen. Ende Juni lebten in Lichtenberg 40.174 Migranten aus 140 Ländern, darunter 19.243 mit deutschem Pass.

Senator sprengt Schornstein für neues Industriegebiet

- Für den Clean Tech Business Park an der Wolfener Straße setzt Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) am heutigen Montag, 11 Uhr, den symbolischen ersten Spatenstich, indem er einen alten Schornstein sprengt. Auf 90 Hektar entsteht Berlins größte Industriegebiet, geplant für Firmen für erneuerbare Energie und saubere Technologien. Die Erschließung des Areals kostet 42 Millionen Euro. Um 14 Uhr startet der Wirtschaftspartnertag "Berlin eastside".

Image-Broschüre des Bezirks liegt aus

- Nach drei Jahren Planung ist unter Beteiligung von Design-Studenten die neue Hochglanz-Bezirksbroschüre in einer Auflage von 30.000 Exemplaren erschienen. Die Image-Broschüre mit Infos über Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft sowie einem herausnehmbaren Stadtplan liegt in Rathäusern und Bürgerämtern kostenlos aus.

Wenn Sie Interessantes aus Ihrem Bezirk zu berichten haben, bitte eine E-Mail an: bezirke@morgenpost.de