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BerlinRadar

Treptow-Köpenick: Werkstattgespräch zur Zukunft der Erpe ++ Pankow: Postkartenaktion gegen steigende Mieten ++ Charlottenburg-Wilmersdorf: Berliner Ehrenamtskarte für 150 engagierte Menschen ++ Tempelhof-Schöneberg: John-Locke-Großsiedlung wird komplett saniert ++ Lichtenberg: BSR will im Jahr 2013 ein "Dreckeckentelefon" schalten ++ Steglitz-Zehlendorf: Papageiensiedlung feiert 80-jähriges Bestehen

Werkstattgespräch zur Zukunft der Erpe

- Das Umfeld des Flüsschens Erpe soll in den nächsten Jahren in einen besseren ökologischen Zustand versetzt werden, gemäß den EU-Richtlinien. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung arbeitet dazu ein Konzept aus, gemeinsam mit dem Brandenburger Landesamt für Umwelt. Die Behörden informieren am heutigen Dienstag über den Stand der Planung bei einem Werkstattgespräch im Seebad Friedrichshagen, Müggelseedamm 216. Es dauert von 17 bis 21 Uhr. Anwohner können sich beteiligen und ihre Ideen einbringen. Die Erpe, die nördlich von Hoppegarten Neuenhagener Mühlenfließ heißt, zieht sich auf 35 Kilometern durch Berlin und Brandenburg.

Postkartenaktion gegen steigende Mieten

- Bewohner des Bezirks haben 5000 Postkarten mit dem Slogan "Wohnen bleiben im Kiez" unterschrieben. Sie fordern, dass die Mieten in Pankow bezahlbar bleiben. Die Karten werden am Mittwoch an Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) übergeben, zur Sitzung des Bauausschusses. Das Frauenzentrum Paula Panke und die Gleichstellungsbeauftragte des Bezirksamtes haben die Aktion initiiert. Hintergrund sei die Explosion der Mieten in Pankow und der Neubau teurer Eigentumswohnungen, teilten sie mit. Viele Pankower Familien seien verunsichert.

Berliner Ehrenamtskarte für 150 engagierte Menschen

- Sozialstadtrat Carsten Engelmann (CDU) lädt am heutigen Dienstag, 14 Uhr, alle ehrenamtlich Tätigen aus dem Bezirk zu einem Empfang in das Rathaus am Fehrbelliner Platz 4 ein, um ihnen zu danken. Bei dieser Gelegenheit wird er die Berliner Ehrenamtskarte an 150 Frauen und Männer vergeben. Sie ist wieder zwei Jahre gültig und ermöglicht ermäßigte Eintrittspreise in Theatern, Museen, Sternwarte, Planetarium, Berliner Dom, Tierpark, Zoo und bei Hertha BSC. Die Ausgezeichneten erhalten eine monatliche Aufwandsentschädigung von 30 Euro.

John-Locke-Großsiedlung wird komplett saniert

- Die Wohnungsbaugesellschaft Stadt und Land will bis 2018 die John-Locke-Großsiedlung komplett sanieren. Sie investiert etwa 70 Millionen Euro. 140 der 1800 Wohnungen sind bereits energetisch modernisiert. Wie das Unternehmen mitteilt, sollen die Fassaden und Kellerdecken gedämmt, die Dächer, Balkone und Aufzüge instandgesetzt sowie Fenster ausgetauscht werden. Das Wohngebietszentrum wird mit zusätzlichen Versorgungsangeboten ausgestattet und wieder als Kiez-Treff aktiviert. Nach der Sanierung sollen 2100 Tonnen Kohlendioxid jährlich eingespart werden. Die Siedlung war in den 60er-Jahren als eines der größten Wohnbauprojekte im Südwesten Berlins entstanden.

BSR will im Jahr 2013 ein "Dreckeckentelefon" schalten

- Die Berliner Stadtreinigung (BSR) hat einen Vorschlag der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg begrüßt, die 2006 erstmals eingeführte Aktion "Dreckeckentelefon" neu aufzulegen. Sie lehnte aber eine dauerhafte Hotline ab. Die BSR kündigte an, dass 2013 im Anschluss an die Frühjahrsgrundreinigung für 14 Tage wieder ein "Dreckeckentelefon" geschaltet werden soll. Sie unterstütze eher bürgerschaftliches Engagement, indem Initiativen Unterstützung für ein sauberes Wohnumfeld erhielten, so auch über die Website www.kehrenbuerger.de, so die BSR.

Papageiensiedlung feiert 80-jähriges Bestehen

- Die Siedlung Onkel-Toms-Hütte feiert am Sonnabend, 8. September, 10 bis 16 Uhr, ihr 80-jähriges Bestehen. Im Jahr 1932 hatte Bruno Taut diesen Stadtteil geplant, der vor allem durch die "Papageiensiedlung" bekannt ist. Namensgeber waren die bunten Fassaden. Heute arbeiten die Kiezbewohner gemeinsam an Zukunftsprojekten, die sie in ihrer unter Denkmalschutz stehenden Siedlung umsetzen wollen.

Wenn Sie Interessantes aus Ihrem Bezirk zu berichten haben, bitte eine E-Mail an: bezirke@morgenpost.de