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Mietobergrenzen gebilligt

Fraktion Die Regierungskoalitionen von SPD und CDU haben das von Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) vorgelegte Mietenbündnis beschlossen. Damit ist der Weg für Mietobergrenzen in landeseigenen Wohnungen frei. Für die Mieter bedeutet das eine garantierte Begrenzung der Miete auf 30 Prozent des Nettohaushaltseinkommens. Die Erhöhungen aus dem Mietspiegel werden so gedämpft.

Zustimmung SPD und CDU wollen so den vor allem in der Innenstadt angespannten Wohnungsmarkt beruhigen. "Damit unterstützen wir die vom Senat getroffenen Weichenstellungen für die Erreichung der in der Koalitionsvereinbarung fixierten wohnungspolitischen Ziele", sagten die wohnungspolitischen Sprecher von SPD und CDU, Iris Spranger und Matthias Brauner.

BBU Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) begrüßte die Zustimmung der Fraktionen zu dem Entwurf. "Die Stadt bekennt sich zu ihren Unternehmen, und die Unternehmen bekennen sich zu ihrer Verantwortung für die Stadt, für bezahlbares Wohnen, soziales Engagement, lebenswerte Quartiere und wirtschaftliche Stabilität", sagte BBU-Vorstand Maren Kern am Mittwoch.