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BerlinRadar

Tempelhof-Schöneberg: Besucher von Grünanlagen werden befragt ++ Pankow: Erster Abschnitt der Oderberger Straße fertig ++ Marzahn-Hellersdorf: 666. Gründungsjubiläum von Kaulsdorf wird vorbereitet ++ Treptow-Köpenick: Aktionsfonds gibt Geld für Projekte gegen Rassismus ++ Mitte: Westeingang des Berliner Doms bis Jahresende saniert ++ Steglitz-Zehlendorf: Antrag zum Jagdschloss wird am 19. September behandelt ++ Lichtenberg: Internet-Führerschein soll eingeführt werden ++ Neukölln: Ausstellung: Warum aus Rixdorf Neukölln wurde ++ Friedrichshain-Kreuzberg: Depot des Technikmuseums zeigt alte Busse und Cadillacs

Besucher von Grünanlagen werden befragt

- Interviewer befragen bis Ende Oktober im Auftrag des Grünflächenamtes Besucher der Grünanlagen des Bezirks. Der Fragebogen umfasst rund 20 Punkte zu Organisation, Qualität, Service und Gesamtbeurteilung der öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen. Die Ergebnisse sollen Anregungen für Verbesserungen liefern, sagte Stadtrat Daniel Krüger (CDU).

Erster Abschnitt der Oderberger Straße fertig

- Der erste Abschnitt der Oderberger Straße ist umgebaut. Gehwege sind denkmalgerecht repariert, Bäume gepflanzt, Bänke aufgestellt. Am Hirschhof, zwischen Kastanienallee und Oderberger Straße, ist ein neuer Spielplatz entstanden. Er wird am 24. August, 12 Uhr, eröffnet. Dann wird Pankows Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner (Grüne) auch den umgestalteten Straßenabschnitt übergeben.

666. Gründungsjubiläum von Kaulsdorf wird vorbereitet

- Seinen 666. Jahrestag der ersten urkundlichen Erwähnung begeht 2013 der Ortsteil Kaulsdorf. Ein Kunstkalender für 2013 ist bereits erschienen. Vorgestellt werden neben zahlreichen Künstlern auch die Schriftsteller Ludwig Renn und Ludwig Turek sowie Kunstwerke aus Kirchen. Er kostet acht Euro und wird erstmals beim Alt-Marzahner Erntefest am 8./9. September verkauft.

Aktionsfonds gibt Geld für Projekte gegen Rassismus

- Im Aktionsfonds Schöneweide steht Geld für ehrenamtliche Aktivitäten zur Verfügung, die sich gegen Neonazis, gegen Rassismus und Diskriminierung richten. Bis zu 500 Euro werden für ein Vorhaben gewährt. Informationen über den Aktionsfonds und darüber, wie die Mittel zu beantragen sind, gibt es am 21. August, 18 Uhr, im Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick, Michael-Brückner-Straße 1.

Westeingang des Berliner Doms bis Jahresende saniert

- Der Eingang des Berliner Doms an der Westtreppe, der gerade saniert wird, soll Ende des Jahres fertig sein. Rund eine Million Gäste besuchen den Dom jährlich. Mit einer Grundfläche von 6270 Quadratmetern ist er die größte evangelische Kirche Deutschlands. Seinen Jahresetat in Höhe von 4,5 Millionen Euro erwirtschaftet der Dom nach Auskunft von Sprecherin Svenja Pelzel selbst. Das Eintrittsgeld für Besichtigungen (7 Euro, erm. 4 Euro) wird auch für Sanierungen verwendet, hinzukommen die Kirchensteuern der 1300 Gemeindemitglieder.

Antrag zum Jagdschloss wird am 19. September behandelt

- Nachdem der Einwohnerantrag für den Wiederaufbau der historischen Fassade am Jagdschloss Glienicke die notwendigen Unterschriften bekommen hat, steht das Thema am 19. September in der Versammlung der Bezirksverordneten auf der Tagesordnung. Es ist das erste Mal, dass in Steglitz-Zehlendorf ein Einwohnerantrag gestellt und behandelt wird.

Internet-Führerschein soll eingeführt werden

- An allen Schulen des Bezirkes soll künftig der Erwerb eines Internet-Führerscheines möglich sein. Das haben die Bezirksverordneten beschlossen. Es soll geprüft werden, ob und wie das geschehen kann. Vom Jugendhilfeausschuss war festgestellt worden, dass sich Kinder und Jugendliche häufig der Gefahren im Internet nicht bewusst seien. Ein sicherer Umgang mit den neuen Medien sei aber unbedingt notwendig.

Ausstellung: Warum aus Rixdorf Neukölln wurde

- Eine Ausstellung des Mobilen Museums Neukölln geht der Frage nach, warum die Stadt Rixdorf vor hundert Jahren ihren Namen änderte und sich fortan Neukölln nannte. Sie erinnert daran, dass der damalige Berliner Vorort vor dieser Entscheidung einen Ruf als Amüsierviertel der Unterschichten, Brennpunkt von Kriminalität und Prostitution sowie als Hochburg der Arbeiterbewegung hatte. Es wird auf erbitterte Auseinandersetzungen in der Rixdorfer Bürgerschaft eingegangen. Die Ausstellung ist bis 29. September in der Bibliothek in den Neukölln Arcaden zu sehen.

Depot des Technikmuseums zeigt alte Busse und Cadillacs

- An allen Sonntagen im September wird das Deutsche Technikmuseum, Trebbiner Straße 9, sein Depot für Kommunalverkehr an der Monumentenstraße öffnen. Besucher können auf 4000 Quadratmetern mehr als 50 Fahrzeuge des öffentlichen Nahverkehrs und Privatautos aus 150 Jahren ansehen. Auch alte Feuerwehr- und Müllautos sind darunter. Ausgestellt seien auch die für Berlin typischen Schnauzenbusse aus den 20er- und 30er-Jahren, außerdem ein sogenannter Bankierszug und der Jagdwagen von Erich Honecker, teilte das Museum mit. Ein Stromlinienbus von 1938 und eine Dampfstraßenwalze von 1890 werden gezeigt. Ein alter Omnibus fährt als Shuttle zwischen dem Standort an der Trebbiner Straße und der Depothalle (Fahrscheine kosten zwei Euro). Der Eintritt zum Depot an den Septembersonntagen, jeweils 10-18 Uhr, ist frei.

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