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Angedacht: Kreuz auf dem Berliner Dom wird überprüft ++ Angeklagt: 73-Jähriger bestreitet Missbrauch von Enkelkindern ++ Genesen: Löwen aus dem Zoo geht es wieder gut

Kreuz auf dem Berliner Dom wird überprüft

Das Kuppelkreuz auf dem Berliner Dom in Mitte wird am 17. August von Experten auf Verschleiß untersucht. Fassadenkletterer Thomas Michaelis werde mit Mitarbeitern den Zustand des Kreuzes inspizieren, wie eine Sprecherin des Doms ankündigte. Das weithin sichtbare Symbol - bestehend aus Kreuz, Kugel und Bekrönung - war 2008 unter großer Anteilnahme von schaulustigen Berlinern neu auf die Kuppel des Sakralbaus aufgesetzt worden. Das alte Kreuz hatte wegen Rostschäden im Dezember 2006 demontiert werden müssen.

73-Jähriger bestreitet Missbrauch von Enkelkindern

3 Fälle von sexuellem Missbrauch waren am Mittwoch Gegenstand vor dem Berliner Landgericht. Ein Rentner, der sich an den Enkelkindern seiner geschiedenen Frau vergangen haben soll, hat die Vorwürfe bestritten. "Ich habe das nicht gemacht", sagte der 73-Jährige. Im Juni 2008 soll der Enkelsohn die Ferien gemeinsam mit den Großeltern in einer Ferienwohnung in Grünau verbracht haben. Dabei soll es zu einem der Vorfälle von Missbrauch gekommen sein. Weil der 73-Jährige vor Gericht keine weiteren Angaben machen wollte, musste das Gericht die Kinder als Zeugen vernehmen.

Löwen aus dem Zoo geht es wieder gut

Den Löwen Aru und Aketi im Zoologischen Garten Berlin geht es zehn Tage nach einer möglichen Vergiftung wieder gut. "Beide Tiere fressen und trinken wieder regelmäßig, wir sind hier alle sehr froh darüber, denn die Sorge um sie war wirklich sehr groß", sagte Zoo-Sprecherin Claudia Bienek. Die Tiere hatten plötzlich lebensbedrohliche Symptome gezeigt, die den Verdacht auf eine Vergiftung nahelegten. Der fünfjährige Aru und die gleichaltrige Aketi hatten Schaum vor dem Maul und Atemnot. Die Ursache für die Symptome wird sich allerdings nicht mehr klären lassen.