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BerlinRadar

Reinickendorf: Spritzenhaus und Schule bald unter Denkmalschutz ++ Steglitz-Zehlendorf: Tauschbörse für Schulbücher und Lern-Programme ++ Pankow: Zahl der Einbürgerungen leicht gesunken ++ Charlottenburg-Wilmersdorf: Urkundenstelle wegen Bauarbeiten geschlossen ++ Treptow-Köpenick: Viele Gaslaternen bekommen schlechte Noten ++ Tempelhof-Schöneberg: Sozialdienst schließt bis zum 30. August ++ Lichtenberg: BVV fordert Bus-Anbindung für Betriebsbahnhof ++ Marzahn-Hellersdorf: Neuer Schulname erinnert an die Bezirksgeschichte

Spritzenhaus und Schule bald unter Denkmalschutz

- Das alte Spritzenhaus und das Gebäude der ehemaligen Dorfschule auf dem Lübarser Dorfanger - jetzt Grundschule am Vierrutenberg - sollen unter Denkmalschutz gestellt werden. Ein Antrag von CDU und Grünen an das Bezirksamt, sich dafür beim Senat einzusetzen, wird am 8. August auf der Sitzung der Bezirksverordneten-Versammlung behandelt. Der Dorfkern steht bereits unter Denkmalschutz. Lübars hat als einziges, noch nahezu vollkommen erhaltenes Dorf Berlins seinen ländlichen Charakter bewahrt.

Tauschbörse für Schulbücher und Lern-Programme

- Für Schulbücher und Lernsoftware gibt es eine neue kostenlose Tauschbörse. Sie findet am 11. August von 10 bis 15 Uhr in der ehemaligen Leistikowschule (3. Etage im Turm) am Hartmannsweilerweg 65 statt. Schüler können die Schulbücher und Lehrmaterialien der vergangenen Jahre sowie gut erhaltene Kinder- und Jugendliteratur tauschen. Buchspenden sind willkommen. Infos unter Tel. 902 99 65 03 und 54 59 11 03.

Zahl der Einbürgerungen leicht gesunken

- Die Zahl der Einbürgerungsanträge, die beim Bezirksamt gestellt werden, ist leicht rückläufig. Im vergangenen Jahr wurde 223 Anträge gestellt. 2010 waren es noch 239. Die meisten Antragsteller kommen aus der Türkei, Vietnam und Serbien. In den vergangenen fünf Jahren sei kein Antrag abgelehnt worden, sagte Stadtrat Torsten Kühne (CDU). Wer eingebürgert werden will, müsse den Lebensunterhalt ohne Sozialhilfe oder Hartz IV bestreiten können.

Urkundenstelle wegen Bauarbeiten geschlossen

- Die Urkundenstelle des Standesamtes an der Otto-Suhr-Allee 96 bleibt von diesem Montag bis zum 7. August für den Publikumsverkehr geschlossen. Grund sind Bauarbeiten, teilt die Behörde mit. Auch telefonisch seien die Mitarbeiter nicht erreichbar. Die anderen Bereiche des Standesamtes sind nicht von der Schließung betroffen.

Viele Gaslaternen bekommen schlechte Noten

- Der Zustand der 287 Gaslaternen im Bezirk ist mangelhaft bis ausreichend. Die Leuchten stehen in Karolinenhof, in der Köpenicker Dammvorstadt und in Köpenick-Nord. Die meisten Gaslaternen würden seit 1955 oder früher betrieben, sagte Baustadtrat Rainer Hölmer (SPD) auf Anfrage des Piraten-Verordneten René Pönitz. Die Betriebskosten betragen etwa 300 Euro pro Laterne und Jahr. Der Ersatz dieser vierflammigen Gasaufsatzleuchten sei derzeit nicht vorgesehen. Der Senat plane den Ersatz der Gasreihenleuchten.

Sozialdienst schließt bis zum 30. August

- Die Sozialdienste an der Strelitzstraße 15 schließen von diesem Montag an bis zum 30. August für den Publikumsverkehr. Die Sprechstunden fallen laut Jugendamt aus, weil Verwaltungsarbeiten aufgearbeitet werden müssen. Die Mitarbeiter seien auch telefonisch nicht erreichbar. In akuten Kinderschutzfällen könne der Kinderschutzdienst unter Tel. 90 27 75 55 55 telefonisch erreicht werden.

BVV fordert Bus-Anbindung für Betriebsbahnhof

- Für die Anbindung des Betriebsbahnhofs Rummelsburg an eine Buslinie hat sich die Bezirksverordneten-Versammlung ausgesprochen. Das Bezirksamt wurde beauftragt, mit der BVG Gespräche zu führen. In dem Antrag der Linken wird darauf verwiesen, dass dieser Betriebsbahnhof die S-Bahn-Anbindung für Friedrichsfelde ist. Um zu Fuß in das Wohngebiet um die Sewan- und Mellenseestraße zu gelangen, müssten die Bewohner lange Wege zurücklegen.

Neuer Schulname erinnert an die Bezirksgeschichte

- Die Sonderschule an der Flämingstraße 16-18 trägt ab dem bald beginnenden neuen Schuljahr den Namen Marcana-Schule. Er wurde gewählt, damit sich die Schüler stärker mit ihrem Umfeld auseinandersetzen. Marcana ist ein westslawisches Wort, das Sumpf bedeutet. Aus ihm entstand einst der Name Marzahn.