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Die Regeln

Wer gewinnt? Schachboxen ist eine Wettkampf-Kombination aus vierminütigen Blitzschach- sowie dreiminütigen Boxrunden. Maximal werden elf Runden ausgespielt. Der Kampf kann durch ein klassisches Schachmatt oder Knock-out vorzeitig beendet werden. Eine verstrichene Schach-Bedenkzeit beendet den Wettkampf ebenfalls frühzeitig. Bei einem Remis im Schach entscheidet der Punktestand des Boxkampfes über den Sieg. Beim unentschiedenen Boxkampf, gewinnt der Gegner der mit den schwarzen Figuren über das Brett gezogen ist. Die Figurenvergabe wird zuvor ausgelost.

Vom Comic zum Trend Die Idee zum Schachboxen stammt wahrscheinlich aus dem 1992 veröffentlichten Comic "Äquatorkälte" von Enik Bilal, in dem der Protagonist an einer Weltmeisterschaft im Schachboxen teilnimmt. Der in Berlin lebende dänische Künstler Iepe Rubingh setzte Bilals Idee 2003 mit einem ersten Testkampf in Berlin in die Tat um. 2005 gründete sich der Chess Boxing Club Berlin. Dem Verein mit Sitz in Mitte gehören mittlerweile über 100 Mitglieder an. Weitere Schachbox-Clubs existieren in München, London, Los Angeles und Krasnojarsk.