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Nerviger Lärm

Regeln So vielfältig die Lärmquellen sein können, so vielfältig ist auch geregelt, wer welchen Lärm wann verursachen darf. Das Bundes-Immissionsschutzgesetz regelt den gewerblich verursachten Lärm. Im Ordnungswidrigkeitengesetz geht es um Lärm, der tagsüber entsteht. Außerdem enthalten die Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung, die Sportanlagenlärmschutzverordnung und die Straßenverkehrsordnung Regeln zum Lärm.

Quellen Typische Lärmstörungen in der Stadt, die gegen Recht und Gesetz verstoßen können, sind Gewerbelärm vor sechs Uhr oder nach 22 Uhr, Hupkonzerte auf den Straßen in Wohngebieten, private Renovierungsarbeiten nach 20 Uhr, laute Musik, Partylärm und Kneipenlärm nach 22 Uhr, Live-Musik an Wochenenden nach 24 Uhr, Dauerbellen eines Hundes und der Betrieb eines Motorrasenmähers an Sonn- und Feiertagen.

Hilfe Auf Landesebene ist die Verwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt zuständig für die Hilfe für Rat suchende Lärmopfer. Auf der Homepage der Verwaltung (www.berlin.de/sen/umwelt) finden sich zahlreiche Tipps und Broschüren, die sich mit dem Thema Lärm befassen. Über die Adresse ist auch die Broschüre "Ruhe, bitte" zu beziehen, mit der sich Interessierte über Lärm und den Schutz dagegen informieren können.