Ich engagiere mich ...

" ... für behinderte Familienangehörige"

Rufkie Cobien (48) ist Schneiderin und wohnt in Neukölln .

Der Sohn von Rufkie Cobien leidet an einer psychischen Erkrankung und braucht viel Hilfe. Zuerst war für ihn eine Berufsbetreuerin bestellt, aber mit deren Arbeit war der Sohn nicht zufrieden. "Deshalb habe ich seine Betreuung übernommen. Ich hatte bis dahin mit rechtlicher Betreuung noch nie etwas zu tun. Der Betreuungsverein Neukölln hat mich von Anfang an unterstützt und mir notwendige Informationen gegeben", sagt die 48-Jährige. Auch für ihre Schwester, die geistig behindert ist, hat sie selbst die Betreuung angeregt, nachdem diese nach Berlin gekommen war, weil sich die Mutter nicht mehr um sie kümmern konnte: " Mein Ziel ist es, dafür zu sorgen, dass die beiden von mir betreuten Menschen ein möglichst normales und erfülltes Leben leben können."

Ehrenamt Sind Sie ehrenamtlich aktiv oder kennen jemanden, der es ist, dann mailen Sie uns: ehrenamt@morgenpost.de