100 Dinge in Berlin

Für Hobbygärtner in Kreuzberg

Auf dem Lande, mitten in der Stadt - Prinzessinnengarten

Basilikum, Minze, Mohn und Koriander blühen mitten in der Stadt: Rund 500 Besucher finden täglich den Weg in den Prinzessinnengarten am Moritzplatz.

Links und rechts stehen Körbe und Kästen, in denen eine prächtige Vielfalt an Gemüse-, Pflanzen- und Kräutersorten wächst. Hunderte ehrenamtliche Helfer haben 2009 die Idee umgesetzt, zwischen Hochhäusern und dichtem Verkehr eine grüne Fläche zu schaffen, die als vergnüglicher Freizeitort dient und zugleich einen ökologischen Nutzen aufweist. Liebevoll wird alles von den Gartenfreunden gepflanzt, gepflegt und geerntet. "Im Garten kann jeder mitmachen, der Spaß an der Natur und am Lernen hat und gern in Gemeinschaft arbeitet", sagt Robert Shaw (35), Gründer des Prinzessinnengartens. Dafür werden zwei sogenannte Gartenarbeitstage angeboten, donnerstags von 15 bis 18 Uhr und sonnabends von 11 bis 14 Uhr, an denen die Interessierten in Aufgaben und Materie eingewiesen werden. Pro Jahr beteiligen sich circa 1500 Gartenfreunde daran.

Eine schöne, eine entspannende Atmosphäre, fast wie auf dem Lande. Man vergisst zumindest den Straßenlärm der Hauptstadt, wenn man den Blick aufs Grüne richtet. Täglich von 12 bis 22 Uhr öffnet der Garten seine Pforte für Besucher und Hobbygärtner.