Meldungen

BerlinNews II

Verkehr: Verspätungen auf der U2 wegen Signalstörungen ++ Fremdsprache: Moser-Schule gewinnt Bundeswettbewerb ++ Prozess: Mutter erhält viereinhalb Jahre Haft wegen Totschlags ++ Unfall: Fußgängerin stirbt bei Zusammenstoß mit Lkw ++ Anzeige: Jugendamt: "Waldjunge Ray" hat Einrichtung verlassen ++ Urteil: Bewährungsstrafe für Selbstjustiz

Verspätungen auf der U2 wegen Signalstörungen

Signalstörungen haben auf der U-Bahnlinie U2 am Montagmorgen zu Verspätungen geführt. Züge seien nicht ausgefallen, sagte ein Sprecher der BVG-Leitstelle. Einschränkungen wird es von Montagabend an auch auf den S-Bahnlinien S5, S7 und S75 geben. Wegen Bauarbeiten pendeln am Montag und am Dienstag in der Nacht die Züge zwischen Alexanderplatz und Hackescher Markt.

Moser-Schule gewinnt Bundeswettbewerb

Die siebte Klasse der Moserschule in Charlottenburg-Wilmersdorf hat den ersten Platz im Bundeswettbewerb Fremdsprachen geholt. Die Berliner hatten sich unter 1000 Schülergruppen qualifiziert und beim 21. Sprachenfest ihren Medienbeitrag "Télé Jeunes" erfolgreich der Jury präsentiert. Neben den Berlinern wurden drei weitere Gruppen aus Leipzig, Köln, und Hamburg Bundessieger.

Mutter erhält viereinhalb Jahre Haft wegen Totschlags

Weil sie ihr neugeborenes Kind aus dem fünften Stock geworfen hat, muss eine 41-jährige Berlinerin für viereinhalb Jahre ins Gefängnis. Wie ein Gerichtssprecher am Montag bestätigte, verurteilte das Gericht die Frau wegen "Totschlags in einem minderschweren Fall". Die Frau hatte zum Prozessauftakt vor dem Landgericht Berlin die Tat gestanden.

Fußgängerin stirbt bei Zusammenstoß mit Lkw

Bei einem Verkehrsunfall in Gesundbrunnen ist eine Fußgängerin ums Leben gekommen. Die Polizei geht davon aus, dass die 56-Jährige den Unfall selbst verursachte. Nach bisherigen Erkenntnissen ging sie am Montag gegen 12.10 Uhr trotz roter Ampel über die Osloer Straße. Ein 41 Jahre alter Lkw-Fahrer erfasste sie mit seinem Fahrzeug. Die Frau soll betrunken gewesen sein. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

Jugendamt: "Waldjunge Ray" hat Einrichtung verlassen

Der als Schwindler enttarnte "Waldjunge Ray" hat am Montag die betreute Einrichtung des Berliner Jugendamts verlassen. "Wir werden im Laufe der Woche eine Anzeige wegen Erschleichung von Jugendhilfeleistungen stellen", sagte der Sprecher des Jugendamts Tempelhof-Schöneberg. Der aus den Niederlanden stammende Junge war bereits bei seiner Aufnahme in dem Heim volljährig.

Bewährungsstrafe für Selbstjustiz

Eine Mutter, die einen Bekannten wegen angeblichen Missbrauchs ihrer Tochter niedergestochen hat, ist am Montag zu zwei Jahren Haft mit Bewährung verurteilt worden. Das Gericht erteilte ihr strenge Weisungen bis hin zu einer fünfjährigen Führungsaufsicht. Im August 2011 hatte die 26-Jährige im Görlitzer Park vier Mal mit einem Messer in Kopf und Nacken des Mannes gestochen.