Serie

Fünf Brandstiftungen innerhalb von nur 24 Stunden

Die Kriminalpolizei ermittelt in fünf Fällen teils schwerer Brandstiftungen, bei denen glücklicherweise niemand verletzt wurde.

Ein Einsatz führte Polizei und Feuerwehr am Sonnabend gegen 23.50 Uhr in die Prinzenallee in Gesundbrunnen. Dort hatten Zeugen bereits einen Wohnungsbrand gelöscht, nachdem eine Frau aus dem Fenster eines Mehrfamilienhauses um Hilfe geschrien hatte. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten sich an der Wohnungstür der 41 Jahre alten Mieterin Flammen entfacht. Schnell war das Feuer auf Möbel und mehrere Räume übergegriffen. Die Frau konnte in Sicherheit gebracht werden. Die Polizei geht davon aus, dass Unbekannte an ihrer Tür gezündelt haben.

Auch im Admiralspalast an der Friedrichstraße kam es zu einem Feuerwehreinsatz, bei dem die Polizei einen technischen Defekt ausschließt. Auf einem Balkon des Gebäudes waren am frühen Sonnabendabend zwei Blumenkästen in Brand geraten. Die Feuerwehr rückte mit 18 Einsatzkräften an, die das Feuer schnell unter Kontrolle hatten.

Außerdem brannten in der Nacht drei Autos vollständig aus. Die Polizei geht in diesen Fällen von vorsätzlichen Taten aus. In Pankow verständigte eine Nachbarin gegen 1.15 Uhr die Feuerwehr, nachdem sie auf dem Grundstück eines Einfamilienhauses am Killisch-von-Horn-Weg einen Mercedes in Flammen hatte aufgehen sehen. Das Feuer griff auch auf die Fassade des Wohnhauses über. Obwohl die Einsatzkräfte schnell vor Ort waren, wurde der Mercedes bei dem Brand komplett zerstört. Kurz darauf musste die Berliner Feuerwehr schon zum nächsten Einsatz ausrücken: Gegen 2.15 Uhr erreichte sie ein Notruf aus dem Stadtteil Alt-Hohenschönhausen. Zeugen hatten an der Arnimstraße einen brennenden Hyundai entdeckt. Auch dieser Wagen wurde vollständig zerstört.

In Reinickendorf geriet gegen 3.30 Uhr ein Holzstapel in einer Tiefgarage an der Klixstraße in Brand. Ein Mieter bemerkte die Flammen und rief die Feuerwehr. Trotz schneller Löschmaßnahmen griffen die Flammen auf einen VW über. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur.