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Bahnchef Grube beim Treffen der Modellbahner

Für Bahnchef Rüdiger Grube (60) war die erste Liebe zur Eisenbahn mit einem schmerzlichen Erlebnis verbunden.

"In dem Jahr, in dem ich mit fünf Jahren meine erste Märklin-Modellbahn bekam, ließen sich meine Eltern scheiden. Aber das Geschenk lenkte mich und meinen Bruder etwas ab."

Zahlreiche "Märklinisten" erlebten am Freitag im Deutschen Technikmuseum zum Start einer Modellbahn-Ausstellung mit vielen kostbaren, zum Teil noch nie gezeigten Raritäten des Göppinger Unternehmens, einen gefühlsbetonten Bahnchef. "Die ganz besondere Leidenschaft der Eisenbahner und Modellbahner", die er als kleiner Junge erfahren habe, begeistere ihn bis heute, sagte Grube.

Auf zahlreichen Anlagen zogen viele seltene Lok-Exemplare in den Spuren 1:87, 1:220 und Spur Null brav ihre Kreise und Ovale. Viele Besucher staunten über seltene Stücke aus den 30er- bis 50er-Jahren. Besonderer Blickfang ist eine Autobahn von 1932, auf der ein Silberpfeil um die Kurven saust. Das "MMM 2012 - Märklin Mega Meeting" im Deutschen Technikmuseum Berlin geht noch bis Sonntag. Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro.