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BerlinNews II

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Fahndungserfolg: Drei Drogenhändler festgenommen ++ Statistik: Tierschützer kritisieren Zahl der Versuchstiere ++ Verkehrsunfall: Radfahrerin fährt gegen geöffnete Autotür ++ Astronomie: Steglitzer Sternwarte und TU begleiten Venustransit live

Drei Drogenhändler festgenommen

Die Polizei hat am Montag drei mutmaßliche Drogendealer im Alter von 35, 38 und 40 Jahren festgenommen. Sie sollen im großen Stil mit Kokain gehandelt haben. Zeitgleich durchsuchten die Beamten zwölf Wohnungen und ein Lokal in Reinickendorf, Neukölln, Charlottenburg-Wilmersdorf, Schöneberg und Kreuzberg. Neben Kokain stellten sie Feinwaagen und knapp 100.000 Euro sicher - mutmaßlichen Handelserlös aus Drogengeschäften. Die Beamten der Direktion 2 waren den Männern bereits seit Anfang Februar auf der Spur. Die Ermittlungen der Polizei und der Staatsanwaltschaft dauern weiterhin an.

Tierschützer kritisieren Zahl der Versuchstiere

375.261 Tiere mussten im Jahr 2011 in Berlin bei Versuchen ihr Leben lassen. Das waren zwar 8266 Tiere weniger als im Jahr zuvor, doch "Das sind immer noch viel zu viele", sagte Wolfgang Apel, Präsident des Tierschutzvereins, am Dienstag. In Berlin ist die Zahl der Versuchstiere, wie berichtet, 2011 leicht gesunken, insgesamt um zwei Prozent. "Dieser Rückgang ist durch einen deutlich geringeren Einsatz von Versuchstieren für Tötungen zu wissenschaftlichen Zwecken verursacht", berichtete Silvia Kostner, Sprecherin des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGeSo).

Radfahrerin fährt gegen geöffnete Autotür

Bei einem Verkehrsunfall in Friedrichshain ist eine Radfahrerin schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen war die 52 Jahre alte Frau am Montagabend auf der Palisadenstraße unterwegs, als sie gegen eine geöffnete Autotür prallte und zu Boden stürzte. Kurz zuvor hatte sich ein 53 Jahre alter Autofahrer durch die geöffnete Fahrertür in seinen BMW gebeugt. Offenbar konnte die Radlerin nicht mehr rechtzeitig bremsen. Durch den Aufprall verlor sie kurzfristig das Bewusstsein. Die Feuerwehr brachte die Frau in ein Krankenhaus, wo sie zur stationären Behandlung aufgenommen wurde. Die genaueren Umstände des Unfalls werden noch untersucht.

Steglitzer Sternwarte und TU begleiten Venustransit live

Wer das astronomische Ereignis des Jahres in Berlin live beobachten will, muss am Mittwoch früh aufstehen: Um 5.30 Uhr öffnet die Wilhelm-Foerster-Sternwarte in Steglitz extra für den Venustransit ihre Pforten. "Ab Sonnenaufgang um 4.47 Uhr wird in Berlin nur das letzte Drittel des Transits zu sehen sein", sagte Monika Staesche, wissenschaftliche Leiterin der Sternwarte, am Dienstag. Voraussetzung, dass etwas zu sehen ist, ist ein klarer Himmel. Die Wettervorhersage für den Mittwoch sei durchwachsen, sagte Staesche. Bei dem seltenen Himmelsschauspiel ist zu sehen, wie der Nachbarplanet Venus als kleine schwarze Scheibe an der Sonne vorbeizieht.

( ur,dpa,dpa )