BER - Willkommen in der Wirklichkeit

Ladeninhaberin

Geplant Beatrice Posch hätte an diesem Sonntag eigentlich sehr früh aufstehen müssen. Um fünf Uhr hätte sie ihren Laden "Kleine Gesellschaft für Kinderspielzeug" am BER aufschließen müssen. Der erste Kunde sollte ein Geschenk bekommen. Und dann wären die fünf Mitarbeiter vorbeigekommen, um gemeinsam auf die Eröffnung anzustoßen. "Wahrscheinlich wären viele Fernsehkameras da gewesen, und ich hätte Interviews geben müssen", sagt Inhaberin Beatrice Posch.

Realität Jetzt wird Beatrice Posch am Sonntag ausschlafen. Und dann mit ihren zwei Kindern einen ganz normalen Familiensonntag haben. Je nach Wetter werden sie spontan entscheiden, ob sie ins Kino oder lieber in den Garten gehen. Das georderte Spielzeug hat sie storniert. Das sei in einem Jahr nicht mehr aktuell, sagt sie.