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Forschung: Schavan eröffnet Zentrum für Jüdische Studien

Schavan eröffnet Zentrum für Jüdische Studien

Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) eröffnet am Mittwoch ein "Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg". Die länderübergreifende Lehr- und Forschungsstätte aus sechs wissenschaftlichen Einrichtungen ist an der Berliner Humboldt-Universität angesiedelt, wie das Bundesforschungsministerium angab. Das Zentrum soll zum kommenden Wintersemester seine Arbeit aufnehmen. Als Anschubfinanzierung erhält das Projekt vom Bund insgesamt 6,9 Millionen Euro für die kommenden fünf Jahre. In diesem Rahmen finanziert der Bund auch zwei neue Lehrstühle: einen für jüdische Bibelexegese an der Universität Potsdam und einen für jüdische Musik an der Musikhochschule Weimar. An dem Projekt beteiligt sind auch die Freie und die Technische Universität Berlin, die Universität Potsdam sowie das mit ihr verbundene Abraham-Geiger-Kolleg, das Rabbiner und Kantoren ausbildet, und das Moses-Mendelssohn-Zentrum für europäisch-jüdische Studien, ebenfalls ein An-Institut der Universität Potsdam.

Erforschen soll das Zentrum unter anderem Berlin als Ort der jüdischen Emanzipation, den Trialog zwischen Judentum, Christentum und Islam sowie Erinnerungskulturen.

( KNA )