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Nahverkehr: U-Bahn-Betrieb wegen Randalierer unterbrochen ++ Justizvollzug: Handyschmuggel im Gefängnis wachsendes Problem

U-Bahn-Betrieb wegen Randalierer unterbrochen

Mit einem Verkehrsschild hat ein Randalierer einen U-Bahn-Waggon demoliert und kurzzeitig den Verkehr außer Betrieb gesetzt. Der bislang unbekannte Mann habe am frühen Freitagabend am Görlitzer Bahnhof in Kreuzberg mit dem Schild auf den Waggon eingeschlagen, teilte die Polizei am Sonnabend mit. Danach sei das Verkehrszeichen auf die Gleise gefallen und habe einen Kurzschluss verursacht.

In der Folge musste der U-Bahn-Verkehr der Linie 1 in beide Richtungen für eine Viertelstunde unterbrochen werden. Die Fahrgäste alarmierten die Polizei, der Täter konnte aber in der Zwischenzeit fliehen. Verletzt wurde bei der Attacke niemand.

Handyschmuggel im Gefängnis wachsendes Problem

520 Mobiltelefone wurden in der Justizvollzugsanstalt Tegel im vergangenen Jahr sichergestellt. Im Vorjahr waren es noch 354 Handys gewesen, die bei Kontrollen aufgefunden wurden. Auch in den meisten anderen Justizvollzugsanstalten stieg die Zahl der beschlagnahmten Mobiltelefone, wie Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) mitteilte. So wurden in der JVA Moabit 174 Handys gefunden, in der JVA Charlottenburg 128, in der Jugendstrafanstalt 229. Die Geräte würden immer kleiner und seien leichter von Besuchern einzuschmuggeln, sagte Heilmann. Es könnten auch bessere Handy-Ortungsgeräte dazu führen, dass die Zahl der Funde steige. Ab Herbst soll ein Handyblocker in der Untersuchungshaft der Jugendstrafanstalt in Betrieb gehen. Damit soll der Mobilfunkverkehr gestört werden.