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BerlinNews II

Angriff: Polizei hat noch keine Spur vom Schläger vom Alexanderplatz ++ Einnahmen: Opposition kritisiert Immobilienpolitik ++ Mindestlohn: DGB und Wirtschaft begrüßen neuen Entwurf für Vergabegesetz ++ A 100: Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt

Polizei hat noch keine Spur vom Schläger vom Alexanderplatz

Nach dem brutalen Überfall auf eine 35-jährige Polin am Bahnhof Alexanderplatz hat die Polizei noch immer keine Spur von dem Täter. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ist beabsichtigt, die Bilder aus der Überwachungskamera für eine Öffentlichkeitsfahndung zu verwenden. Ein unbekannter Mann hatte die Frau in der Nacht zu Mittwoch im Bahnhof geschlagen und gegen den Kopf getreten. Sie wird weiterhin in einer Klinik behandelt.

Opposition kritisiert Immobilienpolitik

Die Opposition hat dem rot-schwarzen Senat vorgeworfen, mit dem Verkauf von Grundstücken lediglich Geld machen zu wollen. Die Liegenschaftspolitik müsse "mehr als bloße Geldbeschaffung für den Landeshaushalt" sein, so die Linke-Abgeordnete Katrin Lompscher. Nicht immer dürfe nur zum besten Preis verkauft werden. Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos) bekannte, in den vergangenen Jahren sei die Liegenschaftspolitik stark fiskalisch geprägt gewesen.

DGB und Wirtschaft begrüßen neuen Entwurf für Vergabegesetz

Der DGB und die Wirtschaft haben den neuen Entwurf der großen Koalition für ein Berliner Vergabegesetz begrüßt. Sie habe sich nach "massiver Kritik" bewegt, sagte die DGB-Bezirksvorsitzende Doro Zinke am Donnerstag und fügte hinzu: "Wir hätten uns natürlich deutlich mehr gewünscht, aber mehr war offensichtlich mit dieser CDU nicht drin." Der Entwurf schreibt für öffentliche Aufträge einen Mindestlohn von 8,50 Euro statt bisher 7,50 Euro vor. Die Neuregelung gilt ab einem Auftragswert von 500 Euro

Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt

Bei einem Unfall mit seinem Motorrad ist ein 27-Jähriger am Donnerstagmorgen schwer verletzt worden. Der Mann war an der Anschlussstelle Siemensdamm von der A100 abgefahren und in einer Kurve auf die Fahrbahn gestürzt, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Bei dem Sturz erlitt der Mann eine schwere Rückenverletzung. Die Polizei sperrte die Autobahnabfahrt für mehrere Stunden, um die Unfallursache zu ermitteln.