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BerlinNews II

Ausstellung: Jüdisches Museum Berlin geht wieder "on tour" ++ Mordermittlungen: Polizei stellt 230.000 Euro aus Drogengeschäften sicher ++ Verunglückt: Drei Jahre altes Kind stürzt von Gerüst in die Tiefe ++ Schusswaffengebrauch: Brandstifter zünden Motorboot in Wassersportzentrum an

Jüdisches Museum Berlin geht wieder "on tour"

Mit einer neuen mobilen Ausstellung geht das Berliner Jüdische Museum in den kommenden Monaten wieder auf Reisen. Unter dem Motto "on.tour - Das Jüdische Museum Berlin macht Schule" sollen sich Jugendliche ab der 8. Klasse unter anderem in Workshops mit jüdischen Themen sowie Fragen von Toleranz, Identität und Integration auseinandersetzen, teilte das Museum zum Start am Freitag in Berlin mit. Angesteuert werden Schulen in ganz Deutschland. Die mobile Ausstellung wird jeweils auf dem Schulhof oder im Schulgebäude aufgebaut.

Polizei stellt 230.000 Euro aus Drogengeschäften sicher

Im Mordfall Recep Aksu hat die Polizei rund 230.000 Euro und Wertsachen beschlagnahmt, die mutmaßlich aus kriminellen Geschäften stammen, teilte die Polizei am Freitag mit. Das Geld wurde in Bankschließfächern von Familienangehörigen des Tatverdächtigen Ahmet Calp entdeckt. Der 29 Jahre alte Calp, der sich vermutlich ins Ausland abgesetzt hat, soll Recep Aksu am 17. Dezember 2011 auf der Großbeerenstraße in Kreuzberg erschossen haben. Beide sollen regelmäßig Drogen aus den Niederlanden nach Berlin geschmuggelt haben.

Drei Jahre altes Kind stürzt von Gerüst in die Tiefe

Ein drei Jahre altes Kind ist in Reinickendorf bei einem Sturz von einem Gerüst schwer verletzt worden. Die Ursachen für das Unglück, das sich gegen 14 Uhr auf dem Gelände der katholischen Kindertagesstätte St. Martin am Königshorster Weg im Ortsteil Wittenau ereignete, sind noch nicht geklärt. Das Kind, das bei dem Sturz etwa fünf Meter tief gefallen war, wurde von der Feuerwehr in die Charité Campus Wedding eingeliefert.

Brandstifter zünden Motorboot in Wassersportzentrum an

Unbekannte Täter haben in der Nacht zu Freitag im Köpenicker Ortsteil Friedrichshagen ein Motorboot in Brand gesetzt. Die am Müggelseedamm an einem Bootsanleger im Wassersportzentrum liegende Yacht wurde nach Polizeiangaben stark beschädigt. Zwei Staffeln der Feuerwehr löschten den Brand. Verletzt wurde durch das Feuer niemand. Angaben zur Höhe des Sachschadens wurden nicht gemacht. Die Polizei geht von einer vorsätzlichen Brandstiftung durch Einbrecher aus, die durch das Feuer ihre Spuren verwischen wollten. Der Zugang zur Kajüte war aufgebrochen.