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Aus Liebe zu Berlin

Initialzündung Wilhelm von Boddien hat das historische Berliner Schloss nicht mehr erlebt. Als der 1942 in Stargard/Hinterpommern geborene Spross eines mecklenburgischen Adelsgeschlechtes erstmals als Schüler den Ostteil Berlins besuchte, war der Barockbau schon von der DDR gesprengt worden.

Aus dieser Zeit rührt eine, wie er sagt, "nicht erklärbare Liebe zu Berlin".

Dokumentation Boddien begann mit seiner Sammlung von Bildern und Dokumenten über das Berliner Schloss, die heute zu den größten ihrer Art zählt. 1992 gründete er den Förderverein Berliner Schloss.

Werdegang Er machte 1962 sein Abitur in Reinbek bei Hamburg, es folgte eine Bundeswehrzeit als Fernmelder, in der er Leutnant der Reserve wurde. 1964 bis 1966 schloss sich eine kaufmännische Lehre an, nach der er in das Unternehmen seines 1945 verstorbenen Vaters, eines Landmaschinenhändlers, eintrat. Dieses leitete er bis zur Insolvenz 2004.

Familie Wilhelm von Boddien ist verheiratet, hat fünf Kinder und zahlreiche Enkelkinder. Er wurde mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt.