Gewalt

Brutale Übergriffe in Prenzlauer Berg und Charlottenburg

Wieder ist es in der Nacht zu Sonnabend in Prenzlauer Berg und Charlottenburg zu zwei brutalen Übergriffen in der U-Bahn gekommen. Bei den Attacken sind insgesamt drei Männer verletzt worden. Die Täter konnten unerkannt flüchten.

Gegen 0.25 Uhr waren zwei junge Männer im Alter von 19 und 22 Jahren in einem U-Bahn-Waggon der Linie 2 unterwegs. Im Laufe der Fahrt gerieten sie mit vier Unbekannten in Streit. Schließlich eskalierten die Pöbeleien, als die Gruppe begann, auf die beiden Männer mit Fäusten einzuschlagen. Einer von ihnen warf noch eine Flasche nach den beiden, die jedoch die Männer nicht traf. Als die U-Bahn den Bahnhof Eberswalder Straße erreicht hatte, flüchteten die Angreifer. Während der 19-Jährige mit leichten Kopfschmerzen davonkam, musste sein 22-jähriger Freund mit einer Platzwunde an der Unterlippe ambulant behandelt werden.

Knapp eineinhalb Stunden später kam es zu einem weiteren Vorfall am U-Bahnhof Kurfürstendamm, bei dem das Opfer wieder mit einer Gruppe in Streit geriet. Nach Polizeiangaben wartete ein 21-Jähriger auf dem U-Bahn-Steig auf die nächste Bahn. Plötzlich sei es zu einer Auseinandersetzung zwischen ihm und fünf oder sechs Personen gekommen. Die Gruppe schubste zunächst den jungen Mann, der sich dagegen wehrte. Anschließend prügelten sie jedoch auf ihn ein. Aufgrund der Wucht der Schläge stürzte er zu Boden. Die Angreifer ließen jedoch nicht von ihm ab. Bereits am Boden liegend, wurde der 21-Jährige noch zweimal getreten. Anschließend flüchtete die Gruppe. Trotz der Gewalt erlitt das Opfer nur Abschürfungen und Prellungen. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung ein. Zudem sollen in beiden Fällen die Bilder der Überwachungskameras ausgewertet werden.