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East Side Gallery: Gericht weist Klage von Künstler gegen Berlin zurück

East Side Gallery

Gericht weist Klage von Künstler gegen Berlin zurück

Im Streit um ein zerstörtes Bild der Berliner East Side Gallery muss das Land Berlin keinen Schadensersatz leisten. Eine entsprechende Klage des Künstlers Bodo Sperling wiesen die Richter am Dienstag zurück, wie das Landgericht mitteilte. Genaue Gründe für die Entscheidung liegen allerdings noch nicht vor. Sperling hatte nach der Deutschen Einheit zusammen mit 120 Künstlern ein Teilstück der Berliner Mauer an der Oberbaumbrücke bemalt. 2009 waren Sanierungsarbeiten an dem Mauerwerk nötig. Danach hatte Sperling beanstandet, dass sein Bild vorsätzlich zerstört worden sei. Er forderte 25 000 Euro als Wiedergutmachung.

Mieten

In Berlin bleiben Wohnungen in bevorzugter Lage günstig

Berlin bleibt für Wohnungssuchende mit gehobenem Anspruch eine günstige Adresse. Das ergab eine Studie der Personalberatung ECA International. Sie hatte in 130 Städten den Mietpreis einer unmöblierten Dreizimmerwohnung mit etwa 80 Quadratmetern in begehrter Wohnlage abgefragt. Eine entsprechende Bleibe in Berlin kostet demnach im Durchschnitt 775 Euro pro Monat. Damit landet Berlin auf Platz 85 im weltweiten Vergleich der Metropolen. Teurer wohnt es sich in Düsseldorf (Platz 80), Hamburg (Platz 64) und München (Platz 57). Spitzenreiter auf dem 55. Rang ist jedoch die Bankenstadt Frankfurt; hier kostet eine entsprechende Wohnung 1050 Euro.

Umfrage

Mehr als jeder zweite Unternehmer für Länderfusion

Die Industrie- und Handelskammern (IHK) von Berlin und Brandenburg haben sich für einen Zusammenschluss beider Länder ausgesprochen. Angesichts der Schuldenlast müsse ein solches Thema zurück auf die Tagesordnung, sagte der Hauptgeschäftsführer der IHK Berlin, Jan Eder, am Dienstag in Berlin. Aus seiner Sicht hält sich Brandenburg aus Angst vor dem Verlust seiner Eigenständigkeit zurück. Nach einer Umfrage der Kammern unter mehr als 1500 Unternehmern befürworten 53 Prozent der Befragten eine Fusion. Ein Viertel sprach sich dagegen aus, 22 Prozent sind unentschlossen.