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Bedroht: BVG-Mitarbeiter auf U-Bahnhof attackiert

Bedroht

BVG-Mitarbeiter auf U-Bahnhof attackiert

Ein per Haftbefehl gesuchter Mann hat auf dem U-Bahnhof Friedrichstraße drei Mitarbeiter der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bedroht. Der Mann hatte am Donnerstagabend in einen Abfalleimer uriniert und wurde deshalb von den BVG-Mitarbeitern des Bahnhofs verwiesen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Daraufhin holte der Angeklagte zum Faustschlag aus, verfehlte jedoch sein Ziel. Bei der Überprüfung der Personalien stellten die Beamten fest, dass der Mann per Haftbefehl wegen Diebstahls gesucht wurde.

Beengt

Häftlinge kämpfen mit Platznot in den Zellen

In Berlin sitzen derzeit noch 22 Häftlinge in zu kleinen Zellen. "So wird künftig niemand mehr länger als 14 Tage im Gefängnis untergebracht sein", sagte Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) am Freitag. Die Mini-Zellen im deutschlandweit größten Männergefängnis Berlin-Tegel mit etwa sechs Quadratmetern würden nur noch belegt, um Fristen zu überbrücken. Der Verfassungsgerichtshof hatte die Unterbringung in den Zellen schon vor Jahren als menschenunwürdig beanstandet. Die Praxis war aber nicht grundlegend verändert worden. Heilmann rechnete mit erheblichen Schadenersatzforderungen von Betroffenen.