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Unregelmäßigkeiten: Wieder Einsprüche gegen Wahl der Jüdischen Gemeinde

Unregelmäßigkeiten

Wieder Einsprüche gegen Wahl der Jüdischen Gemeinde

Auch die wiederholte Wahl der Jüdischen Gemeinde Berlins ist angefochten worden. Es gebe Einsprüche wegen Unregelmäßigkeiten bei der Briefwahl, sagte eine Sprecherin. Das Schiedsgericht entscheide am Dienstag, ob die Stimmabgabe erneut wiederholt werden muss. Sollte die Wahl rechtens sein, könne frühestens am 29. Februar ein neuer Vorstand gewählt werden. Der erste Anlauf Anfang Dezember war wegen eines Zählfehlers für ungültig erklärt worden. Aus der zweiten Wahl vom 22. Januar ging der ehemalige Gemeinde-Vorsitzende Gideon Joffe als Sieger hervor. Amtsinhaberin Lala Süsskind war aus persönlichen Gründen nicht mehr angetreten.

Gesundheit

Zahl der Krebstoten in Berlin gestiegen

In Berlin sind nach Hochrechnungen der jüngsten Zahlen im Jahr 2010 rund 8550 Menschen an Krebs gestorben. Auf 100 000 Einwohner kommen rund 251 Sterbefälle, teilte das Statistische Bundesamt mit. Im Vergleich zum Jahr 2000, als es in Berlin rund 7800 Krebstote gab, ist die Zahl der Sterbefälle in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich angestiegen. Die Hauptstadt liegt 2010 aber immer noch unter dem Bundesschnitt mit 267 Toten auf 100 000 Einwohner. In Deutschland starben im Jahr 2010 insgesamt 218 889 Menschen an Krebs.

Haftbefehl

Gesuchter springt auf der Flucht vor der Polizei aus dem Fenster

Bei einem Fluchtversuch vor der Polizei hat sich am Freitagmorgen ein 35-Jähriger in Reinickendorf schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, wollte sich der mit drei Haftbefehlen Gesuchte durch einen Sprung aus dem Fenster seiner Wohnung im zweiten Stock in der Residenzstraße entziehen. Bei der Landung auf dem Boden brach sich der nur mit einer Unterhose Bekleidete dann den rechten Knöchel. Er musste in ein Krankenhaus gebracht werden und wird dort bewacht. Der 35-Jährige muss sich jetzt Strafverfahren stellen. So soll er unter anderem vor zwei Jahren einen Nachbarn mit einer Pistole angeschossen haben.