Wettbewerbsentscheid

Bronze-Denkmal im Zoo zeigt Knut als Träumer

Der kleine Eisbär hat den Kopf auf die Pfoten gelegt und liegt auf zwei Eisschollen: So wird das Knut-Denkmal aussehen, das bis zum Sommer im Zoo aufgestellt werden soll. Den Wettbewerb um die Skulptur hat der Nürnberger Bildhauer Josef Tabachnyk gewonnen.

Mehr als 40 Entwürfe wurden eingereicht, doch die Skulptur "Knut - der Träumer" hat die Jury am meisten überzeugt.

Nach einstündiger Sitzung am Freitag waren sich Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz, der kaufmännische Vorstand Gabriele Thöne und Fördervereinschef Thomas Ziolko einig. "Was ähnelt Knut am meisten?", sei eine entscheidende Frage gewesen, sagte Thomas Ziolko. Außerdem sei die Botschaft wichtig - die Bedrohung des Lebensraumes der Eisbären. Allerdings, so der Vereinschef, sei die Zeit wahrscheinlich zu knapp, um das Denkmal bis zum Todestag von Knut im März fertigzustellen. Josef Tabachnyk wird am Dienstag in Berlin seinen Entwurf vorstellen. Der etwa ein Meter lange Tierkörper wird aus Bronze gegossen. Die Eisschollen sind aus weißem Granit.

( saf )