Unfall

31-Jähriger wird auf Stadtautobahn totgefahren

Bei einem tragischen Unfall auf der Stadtautobahn ist in der Nacht zum Freitag ein 31 Jahre alter Pole getötet worden. Der Mann hatte offenbar seinen defekten Wagen verlassen, als er von einem Auto erfasst wurde. Weitere Menschen kamen bei dem Unfall nicht zu Schaden.

Der 31-Jährige war nach ersten Ermittlungen gegen 23 Uhr am Donnerstagabend auf der Stadtautobahn in nördlicher Fahrtrichtung zwischen den Anschlussstellen Wexstraße und Detmolder Straße auf der Mittelspur aus seinem Mazda gestiegen und um das Auto herumgelaufen. Dabei erfasste ihn ein 72 Jahre alter Fahrer mit seinem Mercedes. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Mann mehr als 20 Meter durch die Luft geschleudert. Er erlag noch an der Unglücksstelle seinen schweren Verletzungen. Auch die Wiederbelebungsversuche einer wenig später eintreffenden Notarztwagenbesatzung der Berliner Feuerwehr waren vergeblich, der Arzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Warum er seinen Wagen verlassen hat, wird derzeit von der Polizeidirektion 2 untersucht. Das Auto wurde abgeschleppt.

Nach Angaben eines Polizeisprechers war die Warnblinkanlage des Fahrzeugs eingeschaltet, als es zu dem tödlichen Zusammenstoß auf der Stadtautobahn kam. Man gehe zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass der Motor nicht mehr lief und der Mazda deswegen stoppte. Der 31-Jährige ist bislang das 54. Verkehrstodesopfer in diesem Jahr in Berlin.