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Lichtenberg: Neuer Stadtrat führt öffentliches Bautagebuch zur Seensanierung

Lichtenberg

Neuer Stadtrat führt öffentliches Bautagebuch zur Seensanierung

Der neue Baustadtrat Wilfried Nünthel (CDU) will die Information der Bürger bei der Renaturierung von Oranke- und Obersee verbessern. Er kündigte an, dass künftig auf der Internetseite des Bezirksamtes dafür ein aktuelles Bautagebuch veröffentlicht wird. Es werde auch regelmäßige Vor-Ort-Begehungen in Zeitabständen von sechs bis acht Wochen geben. Anwohner hatten Aufklärung verlangt, warum Bäume gefällt wurden und Zugänge zum Park abgesperrt sind. Der Oranke- und Obersee einschließlich ihrer Uferzonen sollen bis 2014 ökologisch saniert werden. rg

Tempelhof-Schöneberg

Neue Kurzzeit-Parkplätze am St.-Joseph-Krankenhaus

Vor dem St.-Joseph-Krankenhaus an der Wüsthoffstraße 15 sind zehn Stellplätze für Kurzzeitparker markiert worden. Sie sollen vor allem für Besucher der Klinik zur Verfügung stehen. Damit werde ein Beschluss der Bezirksverordneten umgesetzt, sagte der zuständige Stadtrat Oliver Schworck (SPD). Die BVV hatte auf Initiative der SPD-Fraktion 15 Stellplätze mit einer Zwei-Stunden-Parkscheibenregelung gefordert, die zwischen 10 und 19 Uhr gelten soll. Im Umfeld des Krankenhauses sei die Stellplatzsituation sehr angespannt, so die Begründung. saf

Reinickendorf

Bezirksamt warnt vor angeblichen Spendensammlern

Vize-Bürgermeister Andreas Höhne (SPD) hat die Einwohner vor angeblichen Spendensammlern für einen "Pflege- und Rettungsdienst des Bezirksamtes Reinickendorf" gewarnt. Er reagierte damit auf Hinweise aus der Bevölkerung. Der Stadtrat für Familie und Soziales: "Keine Dienstkräfte des Bezirksamtes bitten an Haus- oder Wohnungstüren um Spenden." Ebenso wenig seien Dritte befugt, dies im Namen des Bezirksamtes zu tun. Die Bürger sollten sich stets einen Ausweis zeigen lassen, um festzustellen, ob eine autorisierte Organisation hinter der Sammlung steht. rg

Spandau

Stolperstein für homosexuelles Naziopfer verlegt

Am Haselhorster Weg ist am Sonnabend ein Stolperstein zum Gedenken an Werner Adam verlegt worden. Er wohnte im Haus Nummer 16, wurde als Homosexueller von den Nazis verfolgt und 1942 im KZ Buchenwald umgebracht. An der Gedenkfeier nahmen Angehörige von Werner Adam teil. Seine Biografie ist im Rahmen der Jugendgeschichtswerkstatt erforscht worden. saf

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