Info

Unterstützung für Rot-Schwarz

Zustimmung Der Bürgermeister von Neukölln, Heinz Buschkowsky (SPD), hat die geplanten Koalitionsverhandlungen seiner Partei mit der CDU begrüßt. "Ich mache da keinen Hehl daraus, dass ich die Entwicklung jetzt für komfortabler halte, vor allem beim Bestand einer politischen Mehrheit über fünf Jahre", sagte Buschkowsky am Freitag dem RBB. "Ich sehe auf beiden Seiten nicht eine einzige Position, wo gedroht wird, wenn hier der andere nicht einknickt, dann geht es nicht. Außerdem ist die Position der CDU sehr viel komfortabler als noch vor einer Woche." Den gescheiterten Gesprächen mit den Grünen trauere er nicht nach, sagte Buschkowsky.

3 Kilometer Schnellstraße hatten letztlich zum Abbruch der Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und Grünen geführt. Wer die Verlängerung der A 100 mit der Verantwortung aufwiege, die deutsche Hauptstadt fünf Jahre zu gestalten, der "gehört zu recht auf die Oppositionsbänke", sagte Buschkowsky. Er selbst will auch in einem rot-schwarzen Senat keinen Senatorenposten übernehmen, sondern Bürgermeister in Neukölln bleiben. "Ich will keinen Sprengstoff in die neue Koalition bringen", sagte der SPD-Bürgermeister.