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Technische Raffinessen

Prestigebau Das 200 Millionen Mark teure Prestigeprojekt wurde am 3. Oktober 1969 nach fünfjähriger Bauzeit vom DDR-Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht eröffnet. Der Turm besteht aus einem Hohlkörper aus Beton, an dem in 200 Metern Höhe ein kugelförmiges, 32 Meter im Durchmesser zählendes Gebäude an Stahltrossen hängt, auf dem wiederum ein 118 Meter hoher Mast befestigt ist. Obwohl das Fundament nur fünf Meter tief und die Wände 50 Zentimeter stark sind, kann der Turm Windstärke 12 standhalten.

Besitzerwechsel Nach der Wiedervereinigung übernahm die Deutsche Funkturm GmbH (DFMG) mit Sitz in Münster den Betrieb. Die DFMG ist ein Tochterunternehmen der Deutschen Telekom AG. Bei der Generalsanierung Mitte der 90er-Jahre veränderte die Telekom-Tochter die Turmhöhe, weil auch der Sendemast erneuert wurde. Dafür brauchte man ein drei Meter langes Verbindungsstück.

368,03 Meter ist der Turm heute exakt hoch. Mit dieser Höhe ist der Berliner Fernsehturm das höchste Bauwerk Deutschlands. Laut einer jährlich durchgeführten Umfrage des Deutschen Tourismusverbandes (DTV) zählt der Berliner Fernsehturm zu den zehn beliebtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands.

( ij )