DFG

6,3 Millionen Euro mehr für die Spitzenforschung

An der Technischen Universität Berlin (TU) und an der Humboldt-Universität (HU) entstehen zwei neue Forschungsgruppen.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat für die beiden Graduiertenkollegs insgesamt 6,3 Millionen Euro bewilligt, wie die Senatsverwaltung für Wissenschaft am Montag in Berlin mitteilte. An der TU wollen Stadtforscher und Historiker mit Kollegen aus den USA und Kanada die Entwicklung von Metropolen seit Mitte des 19. Jahrhunderts und deren Einfluss auf die Globalisierung erforschen.

Im Graduiertenkolleg der Humboldt-Universität geht es um die Weiterentwicklung von Methoden der stochastischen Analysis und die Anwendung dieser Techniken in der Finanzmathematik, in der theoretischen Biologie und in der statistischen Physik. Stochastik fasst als Teilgebiet der Mathematik Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik zusammen.

Deutschlandweit habe die DFG 16 neue Graduiertenkollegs eingerichtet, teilte der Verein am Montag in Bonn mit. Die neuen Programme werden in der ersten Förderperiode von viereinhalb Jahren mit rund 50 Millionen Euro unterstützt. Die neuen Kollegs bieten Doktoranden die Chance, in einem strukturierten Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf hohem fachlichem Niveau zu promovieren.

( dpa )