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UN-Konvention zur Inklusion

Definition Inklusion in der Pädagogik ist ein Ansatz, dessen Prinzip die Wertschätzung der Vielfalt in Bildung und Erziehung ist. Heterogenität soll als Normalität wahrgenommen werden. Befürworter meinen, dass jede Schule die Bedürfnisse aller Schüler in Bezug auf Bildung und Erziehung erfüllen kann und sollte. Es gibt demnach nur eine Schülergesamtheit, deren einzelne Mitglieder gemeinsame und individuelle Bedürfnisse haben.

Recht Kinder haben laut den Befürwortern das Menschenrecht, eine wohnortnahe, allgemeine Schule zu besuchen, in der die individuellen Bedürfnisse berücksichtigt werden. Inklusive Pädagogik versteht sich als Ansatz des gemeinsamen Lernens, bei dem nicht einzelne Schüler oder Schülergruppen als behindert definiert werden.

Skepsis Kritiker fürchten jedoch, dass mit der Abschaffung von Förderschulen bisherige Möglichkeiten der gesonderten Förderung aufgegeben werden.

Vereinte Nationen In der 2006 beschlossenen UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen verpflichten sich die Unterzeichnerstaaten, ein "inclusive education system" zu errichten, in dem der gemeinsame Unterricht von Schülern mit und ohne Behinderung der Regelfall ist. In Deutschland trat sie am 26. März 2009 in Kraft.