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Sicherheit: Neukölln gibt Wachschutz an Schulen auf

Sicherheit

Neukölln gibt Wachschutz an Schulen auf

Der bundesweit erstmals eingerichtete private Wachschutz an Schulen in Neukölln soll nach vier Jahren eingestellt werden. Der Bezirk habe mitgeteilt, dass der Wachschutz an 15 Schulen nicht mehr bezahlt werden könne, berichtet die "Berliner Zeitung". Die Maßnahme war im Dezember 2007 wegen Sicherheitsproblemen an Schulen eingeführt worden und hatte bundesweit Aufsehen erregt. Innensenator Ehrhart Körting (SPD) sprach von einem "Irrweg", pädagogische Probleme mittels "paramilitärischer Einheiten" lösen zu wollen. Der Wachschutz kostete im Jahr etwa 700 000 Euro.

Gericht

Mann wegen Volksverhetzung zu Geldstrafe verurteilt

Nach der Veröffentlichung diskriminierender Fotos von Dunkelhäutigen und Symbolen des rassistischen Ku-Klux-Klans muss ein Berliner 3600 Euro Geldstrafe zahlen. Ein Amtsgericht verurteilte den 58-Jährigen am Freitag wegen Volksverhetzung und Verwendens verfassungswidriger Kennzeichen im Internet. Der Angeklagte hatte behauptet, Unbekannte seien für die Internetseite verantwortlich, um ihn zu diskreditieren. Das Gericht hatte aber keinen Zweifel, dass der Angeklagte selbst die Internetseite eines europäischen Ablegers des Ku-Klux-Klans betrieben hatte.

Haftbefehl

Berliner soll Studentin lebensgefährlich verletzt haben

Ein 27-jähriger Berliner soll eine Studentin in einem Leipziger Studentenwohnheim lebensgefährlich verletzt haben. Der Mann sei am Donnerstagabend in der Hauptstadt festgenommen worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag in Leipzig mit. Gegen ihn sei Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen worden. Die 25-Jährige war am Mittwoch blutüberströmt im Treppenhaus des Wohnheims gefunden worden. Sie hatte schwere Kopfverletzungen. Ihr Zustand sei äußerst kritisch. Berichten zufolge hatte der 27-Jährige die Frau schon einmal als Stalker verfolgt.