BerlinRadar

Tempelhof-Schöneberg: Lebensmittelkontrolleure ahnden 84 Verstöße

Tempelhof-Schöneberg

Lebensmittelkontrolleure ahnden 84 Verstöße

Schöneberg - 1111 Lebensmittelkontrollen haben die Mitarbeiter des Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamtes im ersten Halbjahr dieses Jahres untersucht. Dabei wurden auch Spielzeug, Kleidung, Geschirr, Kosmetika und Tabakwaren überprüft. Wie die Behörde mitteilt, wurden dabei 84 Verstöße festgestellt. So wurden Kindertassen, in denen Melamin gefunden worden war, aus dem Handel entfernt. Im Bereich des Tierschutzes überprüfte die Behörde 44 Anzeigen. "Wir haben unter anderem 13 Kaninchen sichergestellt, die in einem Karton in einem Auto gehalten wurden", sagte Umweltstadtrat Oliver Schworck (SPD). bsm

Pankow

Keine längere Grünphase für Fußgänger an Ampelkreuzungen

Für Fußgänger wird es an den Kreuzungen am Antonplatz und am Mühlenberg-Center keine längeren Grünphasen geben. Das teilte die Verkehrslenkung Berlin (VLB) auf Anfrage des Bezirksamtes mit. Die Pünktlichkeit und Schnelligkeit von Bussen und Straßenbahnen habe auf der Berliner Allee und der Greifswalder Straße eine besondere Priorität. Der Verkehr solle fließen, damit Staus, Lärm und Abgase vermieden werden, so die VLB. Senioren aus dem Bezirk hatten sich die längeren Grünphasen an den Kreuzungen gewünscht. Bei der aktuellen Ampelschaltung reicht die Zeit nur aus, um einen Abschnitt der Straße zu überqueren. saf

Lichtenberg

Sporthalle ist für zwei Millionen Euro saniert worden

Die Sporthalle der Mildred-Harnack-Oberschule an der Schulze-Boysen-Straße 12 ist saniert worden, aus dem Konjunkturprogramm II des Bundes wurden zwei Millionen Euro investiert. Die Halle erhielt eine Holzverkleidung für den Schallschutz, neue Umkleidekabinen und Sprossengeräte, die mit einer elektrischen Anlage ausgefahren werden können. Nach Motiven der Schüler wurde die Fassade mit bunten Elementen und Blumenkästen gestaltet. rg

Steglitz-Zehlendorf

Gesundheitsamt bietet Beratung zum Thema Depression an

Zehlendorf - Das Gesundheitsamt erweitert sein Angebot: Vom 20. Oktober an bietet ein Facharzt eine telefonische Beratung zum Thema Depression an. Betroffene und Angehörige können sich mit ihren Fragen zu Symptomen und Behandlungsmöglichkeiten donnerstags zwischen 15.30 und 17.30 Uhr unter Tel. 902 99-56 59 an den zuständigen Facharzt wenden. kla

Reinickendorf

Sprechstunden fallen wegen Personalversammlung aus

Die Sprechstunden in den Bürgerämtern des Bezirks fallen am 16. November aus. Auch das Bürgertelefon des Ordnungsamtes ist nicht besetzt. Grund ist die jährliche Personalversammlung der Bezirksverwaltung. saf

Charlottenburg-Wilmersdorf

Kostenlos aufhören zu rauchen: Neuer Kurs startet

Wer aufhören möchte zu rauchen, kann ab Donnerstag, 20. Oktober, an einem Kurs im Rathaus Wilmersdorf teilnehmen, den das Gesundheitsamt zusammen mit der Pinel GmbH anbietet. Los geht es um 18 Uhr im Dienstgebäude am Fehrbelliner Platz 4. Der Kurs umfasst zehn Termine und zwei Nachbereitungstreffen. Die Kosten finanziert das Bezirksamt aus einer Stiftung, sodass der Kurs für die Teilnehmer kostenlos ist. Auskunft unter Tel. 834 11 19 oder per E-Mail: Jolei@t-online.de bsm

Helfer für den Hospizdienst erhalten einjährige Ausbildung

Die Paul-Gerhardt-Diakonie sucht Helfer für den Hospizdienst. Die Ehrenamtlichen erhalten eine einjährige Ausbildung und werden kontinuierlich im Team unterstützt. Dazu zählen Angebote zur Auseinandersetzung mit dem Sterben, dem Tod und der Trauer sowie Supervision. Interessierte können sich am Donnerstag, 20. Oktober, und am Montag, 24. Oktober, über die Arbeit informieren: jeweils von 19 bis 21 Uhr in der Kapelle des Martin-Luther-Krankenhauses an der Caspar-Theyß-Straße 27-31. Uwe Weiß, Klinikseelsorger, Familienberater und Mediator, leitet die Abende und gibt auch telefonisch Auskunft: Tel. 37 02 25 43. bsm

Neukölln

Foto-Ausstellung zeigt Tatorte rechter Gewalt in Berlin

Berliner Tatorte rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt zeigt im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt am Bat-Yam-Platz 1 eine Fotoausstellung. Sie wurde vom Opferberatungsprojekt ReachOut zusammengestellt. Es dokumentiert seit 2002 gewalttätige Angriffe mit solchem Hintergrund in einer berlinweiten Chronik. Die Ausstellung ist bis zum 29. Oktober zu sehen; Di.-Sbd., jeweils 10-21 Uhr. rg

Friedrichshain-Kreuzberg

Drei alte Grabstätten sind denkmalgerecht restauriert

Auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof II an der Bergmannstraße 39-41 sind die Grabstätten von Heinrich Lommatzsch, Karl Lachmann und Philipp Marheineke saniert worden. Sie werden am heutigen Donnerstag der Öffentlichkeit übergeben. Der Verein Denk mal an Berlin hat die Arbeiten initiiert. Sie haben etwa 35 000 Euro gekostet. saf

Spandau

SPD und Grüne schlagen Bürgermeisterkandidaten vor

Für die Wahl des neuen Bezirksbürgermeisters bilden SPD und Grün-Alternative Liste (GAL) eine Zählgemeinschaft. Auf der ersten Sitzung der neuen Bezirksverordnetenversammlung am 27. Oktober stellen beide Fraktionen gemeinsam den Antrag, den SPD-Kandidaten Helmut Kleebank zum neuen Rathauschef zu wählen. Die Sozialdemokraten verfügen über 21 Mandate, die GAL über sechs. Die Spandauer BVV hat insgesamt nur 54 Sitze statt 55, wie die meisten Bezirke, weil die Piraten-Partei ein Mandat nicht wahrnimmt. Die CDU bildet mit 23 Verordneten die stärkste Fraktion in der BVV. Sie wird im neuen fünfköpfigen Bezirksamt drei Positionen besetzen, die SPD nur zwei. saf

Treptow-Köpenick

Biotope entstehen auf einstigem Militärgelände

Das einstige Militärgelände an der Treskowallee wird zwischen Trabrennbahn Karlshorst und dem Fußweg "Kastanienallee" renaturiert. Biotope für Kriechtiere und Vögel entstehen. Schwarzerlen, Eichen und Hainbuchen auf dem Gelände sollen stehen bleiben und neu gepflanzt werden. Bäume, die nicht zum Standort passen, werden gefällt, wie Eschenahorn, Spitzahorn, Robinie und Pappeln. Die Rodung dauert von Oktober 2011 bis Frühjahr 2012. Die Renaturierung kostet laut Grünflächenamt etwa 180 000 Euro. saf

Mitte

Mehr Bewegung auf dem Kinderspielplatz

Der Spielplatz zwischen Emdener-, Wiclef- und Oldenburger Straße wird bis zum Frühjahr 2012 zu einem zentralen Kinderspielplatz für alle Altersgruppen umgestaltet. Befestigte Spielflächen und Wege sowie neue Geräte sollen zu mehr Bewegung einladen. Der Spielplatz ist der zweite Teil der Moabiter Bewegungslandschaft. Das Projekt ist Bestandteil von "Moabit macht mobil" - einer Aktion zur Gesundheitsförderung, die vom Quartiersmanagement Moabit West und dem Bezirksamt initiiert wurde. Aus dem Programm Soziale Stadt fließen Fördermittel in Höhe von etwa 450 000 Euro in das Projekt. kla

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