Keine Beschwerden

Kritik an Aufnahme von Straftäter Torben P. an Schule

Die Aufnahme des U-Bahn-Schlägers Torben P. an der katholischen Liebfrauen-Schule ruft offenbar weiterhin Unmut unter einigen Eltern hervor.

Gestern schickte ein Elternvertreter, der nicht genannt werden will, einen offenen Brief an das Erzbischöfliche Ordinariat der katholischen Kirche. Darin wird vor allem kritisiert, dass die Betroffenen nicht in die Entscheidung einbezogen worden seien.

Seit dem 26. September wird Torben P. an der Liebfrauen-Schule unterrichtet. Stefan Förner, Sprecher der katholischen Kirche in Berlin, weist die Vorwürfe in dem offenen Brief zurück. Die Entscheidung sei zwar nicht von allen Beteiligten getroffen worden, jedoch sei sie mit den Vertretern von Eltern, Lehrern und der Schulleitung abgestimmt worden. Die Stimmung an der Schule sei auch drei Wochen nach der Aufnahme von Torben P. ruhig. Beim erzbischöflichen Ordinariat seien von einzelnen Eltern und Lehrern insgesamt sechs Beschwerden eingegangen. Schwierigkeiten mit Torben P. habe es bisher nicht gegeben.