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Spandau: Bürgerstiftung will den Gutspark Neukladow retten

Spandau

Bürgerstiftung will den Gutspark Neukladow retten

Eine neu gegründete Bürgerstiftung will die Bau- und Gartendenkmäler im Gutspark Neukladow erhalten. Sie wurde bereits von der Senatsjustizverwaltung als rechtsfähig anerkannt. Durch die Stiftung könne der Park für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben und der Haveluferweg offen gehalten werden, sagte Bürgermeister Konrad Birkholz (CDU). Das Park-Grundstück ist fast 190 000 Quadratmeter groß. saf

Pankow

Mehr als 18 Millionen Euro für die Sanierung von Schulen

Für die Sanierung und die Erweiterung von Schulgebäuden im Bezirk sind seit 2009 etwa 18,3 Millionen Euro investiert worden. 14, 8 Millionen Euro davon hat der Bund im Konjunkturpaket II zur Verfügung gestellt. 3,5 Millionen Euro steuerte Pankow aus seinem Haushalt bei. saf

Lichtenberg

Neuer Weg für Radfahrer auf altem Eisenbahndamm

Auf einem erhöhten, alten Bahndamm der früheren Niederbarnimer Eisenbahn ist ein neuer Radweg angelegt worden. Er führt über 700 Meter von der Feldtmannstraße bis zur Hansastraße und von dort weiter bis zur Drossener Straße am Faulen See. Die Strecke ist asphaltiert und drei Meter breit. "Die vorhandenen alten Obstbäume und Sträucher entlang des Weges wurden mit weiteren heimischen Bäumen und Gehölzen komplettiert", sagte Baustadtrat Andreas Geisel (SPD). Auch neue Bänke wurden aufgestellt. Im mittleren Teil der Strecke ist an der ehemaligen Bahnböschung ein dreieckiger Aussichtsplatz geschaffen worden. Aus dem Senats-Infrastruktur-Programm für den Radverkehr sind 400 000 Euro in das Projekt geflossen. Der Radweg wurde von September 2010 bis August 2011 gebaut. Er wird am 9. September um 13 Uhr gegenüber dem Autohaus an der Hansastraße 202 der Öffentlichkeit übergeben. rg

Mitte

Studie zur sozialen Lage von Frauen und Männern

Mit dem Ziel, passgenaue Projekte zu entwickeln und zu fördern, führt der Bezirk eine Analyse der gesundheitlichen und sozialen Lage der Frauen und Männer in Mitte durch. Im Mittelpunkt der Studie stehen die unterschiedlichen Lebenslagen wie Bildung und Einkommen, sowie die Inanspruchnahme von Versorgungsleistungen und Vorsorge-Angeboten. Aus den Ergebnissen sollen Rückschlüsse auf Defizite bei der Betreuung und Unterstützung gezogen werden. "Die Mittel sollen genau dorthin gebracht werden, wo sie gebraucht werden", sagt Bezirksbürgermeister Christian Hanke (SPD). kla

Steglitz-Zehlendorf

Berliner Ausflugsschiff fährt künftig auf der Mosel

Die MS "La Paloma", die in Wannsee vor Anker liegt, ist verkauft. Nach Auskunft der "Stern und Kreisschiffahrt GmbH" startet das Ausflugsschiff am 1. Oktober zum letzten Mal zur Veranstaltung "Wannsee in Flammen". Dafür gibt es noch Karten. Wegen seiner Größe kann das Schiff nicht in der Berliner Innenstadt verkehren und wurde nur zu Charter- und Eventeinsätzen genutzt. Künftig fährt das 82 Meter lange Schiff für eine Reederei auf der Mosel. bsm

Friedrichshain-Kreuzberg

Besselpark bekommt amerikanische Stahlskulptur

Im Besselpark, nahe der Friedrichstraße, wird am Montag die Skulptur "Tilted Donut Wedge with two Balls" (geteilter Donut mit zwei Bällen) aufgestellt. Der amerikanische Stahlbildhauer Fletcher Benton hat sie geschaffen und in diesem Jahr der Stadt Berlin geschenkt. Anlass war eine Präsentation seiner Werkserie im Georg-Kolbe-Museum. Der 1931 geborene Künstler lebt und arbeitet in San Franzisko. saf

Charlottenburg-Wilmersdorf

Falschparker zahlten 2010 insgesamt 4,1 Millionen Euro

Wilmersdorf - Das Ordnungsamt hat 2010 insgesamt für 575 470 Euro"Knöllchen" verteilt, davon 497 244 in den Parkraumüberwachungszonen. Wie Wirtschaftsstadtrat Marc Schulte (SPD) auf der jüngsten BVV mitteilte, hat der Bezirk dadurch Einnahmen in Höhe von rund 5,3 Millionen Euro erzielt. Davon entfielen fast 4,1 Millionen Euro auf Ordnungswidrigkeiten wegen falschen Parkens. Fast 75 Prozent der Einnahmen entfallen auf die klassische Parkraumüberwachung, 22 Prozent auf weitere Verkehrsverstöße. Der Rest sind andere Ordnungswidrigkeiten wie illegale Müllentsorgung, für die aber 32 Prozent des Personals des Ordnungsamts im Außendienst im Einsatz sind. bsm

Neukölln

Modernes Breitbandnetz für mehr als 4000 Wohnungen

Im September beginnt in der Gropiusstadt ein außergewöhnliches Pilotprojekt. Mehr als 4000 Wohnungen der Degewo sollen bis zum Sommer 2012 mit modernen Glasfaseranschlüssen für ein Breitbandnetz ausgestattet werden. Das Besondere: Anders als bei sonstigen Projekten dieser Art sind die Verbraucher nicht an einen Anbieter gebunden, sondern können frei zwischen mehreren Angeboten wählen. Degewo-Vorstand Frank Bielka: "Ermöglicht wird dieser Netzausbau durch die branchenübergreifende Zusammenarbeit von vier großen Unternehmen." Neben der Wohnungsgesellschaft Degewo sind es das Telekommunikationsunternehmen Ericsson, der Plattformanbieter QSC AG und Vattenfall. Die Kosten für das Pilotprojekt liegen bei etwa vier Millionen Euro. rg

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